Höchstadt: Viele Kandidaten für Pfarrgemeinderat

Unter großem Aufwand bereiten Helferinnen und Helfer in der Pfarrgemeinde St. Georg die Briefwahlunterlagen vor. Foto: Peter Schramm

Unter großem Aufwand bereiten Helferinnen und Helfer in der Pfarrgemeinde St. Georg die Briefwahlunterlagen vor. Foto: Peter Schramm

Bereits bei der letzten Pfarrgemeinderatswahl vor vier Jahren ist die Pfarrei Sankt Georg auf Briefwahl umgestiegen. Das hat zu einer Vervierfachung der Wahlbeteiligung geführt auf 38 Prozent in der Höchstadter Stadtpfarrei.

Zum Vergleich: Im Durchschnitt liegt die Wahlbeteiligung bei unter zehn Prozent der wahlberechtigten Pfarreimitglieder. Auch in diesem Jahr hat sich der Wahlausschuss unter Vorsitz von Gerhard Wirkner entschlossen, für die rund 5000 Wahlberechtigten Briefwahl anzubieten.

In diesen Tagen werden die 60 Austräger der Pfarrbriefe die Briefwahlunterlagen an die unterschiedlichen Haushalte der Pfarreimitglieder verteilen. Wahlberechtigt sind alle Katholiken mit Pfarreizugehörigkeit ab ihrem 14. Lebensjahr. Auch alle jungen Gemeindemitglieder, die bereits das Firmsakrament empfingen, dürfen ihre Stimme abgeben.

Einfach einwerfen

Die ausgefüllten Wahlunterlagen können dann einfach im Briefkasten des Pfarramtes eingeworfen werden.

Nach allen Sonntagsgottesdiensten steht zudem im Eingangsbereich der Kirche eine Wahlurne, in welche die verschlossenen Kuverts mit den Stimmzetteln ebenfalls eingeworfen werden können.

Am Wahlsonntag, 25. Februar, können die Wahlunterlagen noch bis 16 Uhr eingereicht werden. Pfarrer Kemmer freut sich, über die große Anzahl an Kandidaten. Während in vielen Gemeinden gerade die Anzahl der zu wählenden Pfarrgemeinderatsmitglieder zusammenkam, stellten sich für zwölf Sitze in Sankt Georg 22 Frauen und Männer zur Verfügung.

"Die Bereitschaft zur Kandidatur verdient die wertvollste Anerkennung in einer hoffentlich hohen Wahlbeteiligung", ermutigt Dekan Kilian Kemmer die Gläubigen, wählen zu gehen.

Für die Zukunft

Auf das neu gewählte Gremium kommen verschiedenste Herausforderungen zu, so zum Beispiel die Vergrößerung der Seelsorgebereiche im Rahmen des bistumsweiten Strukturprozesses.

So müssen die neu gewählten Pfarrgemeinderäte von Höchstadt, Sterpersdorf, Gremsdorf und Uehlfeld nach dem Willen der Kirche neue Kooperationsverträge mit weiteren Gemeinden schließen.

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