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Samstag, 19.10.2019

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Höchstadter beim ersten Weltcup im Blasrohrschiessen

Ruhige Hand und gute Lungen sind Voraussetzung für die neue Disziplin - 19.09.2019 06:34 Uhr

Die Höchstadter Schützen, die am ersten Blasrohr-Weltcup in Garching teilgenommen haben. © Schützengilde Höchstadt


Das Team war zum "Ersten Krüger-Weltcup Blasrohr Scheibe" in die vom Bayerischen Sportschützenbund betriebene Olympia-Schießanlage von 1972 nach Garching-Hochbrück gefahren. Dort traten 234 Blasrohrschützen im Alter von sechs bis 83 Jahren in den Klassen Herren, Damen, Master männlich, Master weiblich, Schüler A, Schüler B, Jugend und Handicap an.

Die Teilnehmer kamen aus Deutschland, Frankreich, Spanien, Österreich, der Türkei, Algerien, Kroatien, Südkorea und aus den Vereinigten Staaten von Amerika zum Wettkampf.

Die Schützen wurden in vier Startgruppen (A, B, C, D) eingeteilt, die je einen Wertungsdurchgang von je 60 Pfeilen am Samstag und am Sonntag schossen. Jede Gruppe war dazu etwa zwei Stunden an der Schießlinie, eine ganz schöne Herausforderung an die "Puste".

Scheiben vom Bogensport

Es wurde auf Scheiben geschossen, wie sie auch beim Bogenschießen verwendet werden, sogenannte Dreier-Spots.

Vor Beginn des Wettkampf wurden die Schießgeräte kontrolliert und die Schützen mussten sich auch von den Kampfrichtern in den relativ neuen Regeln unterweisen lassen. Überdies durfte jeder Blasrohrschütze noch zwölf Pfeile zur Probe auf die Scheibe pusten.

Während des Wettkampfes, berichten die Höchstadter Teilnehmer, waren volle Konzentration und große körperliche Fitness bei den spannenden Durchgängen notwendig. Jeder erzielte Ring konnte im engen Feld eine Platzveränderung zur Folge haben.

Die acht Höchstadter waren in der Klasse Schüler B – hier wird aus fünf Metern Entfernung geschossen – gestartet, ferner bei Damen und weiblichen Masters – die Distanz sind hier sieben Meter – und auch bei den Herren und den männlichen Masters, die auf zehn Meter Entfernung treffen müssen.

Die Hälfte der Höchstadter Blasrohrschützen waren in ihren Klassen in der vorderen Hälfte platziert, Ute Dreßel und Hilpert Hannes errangen sogar Platz acht in der Gesamtwertung. Die neue Disziplin soll sich im Schießsport etablieren: Der Bayerische Sportschützenbund will im kommenden Jahr Bezirks- und Landesmeisterschaften im Blasrohrschießen durchführen.

nn

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