Donnerstag, 21.11.2019

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HSG verliert in Sulzbach-Rosenberg

Handball: Desaströse erster Hälfte war nicht mehr gutzumachen. - 04.11.2019 16:27 Uhr

Max Erhardt hatte einen starken Auftritt in der Oberpfalz. Doch auch seine fünf Tore rissen das Spiel für die HSG nicht mehr aus dem Feuer.


Mit dem HC Sulzbach-Rosenheim besuchte die Erlangen-Niederlindacher Spielgemeinschaft ein Team, dessen Situation der eigenen ähnelte. Die Oberpfälzer hatten drei Niederlagen in Folge eingesteckt und wollten ihre Negativserie beenden. HSG-Headcoach Klaus Watzinger konnte erstmals in dieser Saison auf einen breiteren Kader zurückgreifen. Benedikt Laubmann fand nach einer glücklicherweise nur kurzen Verletzungspause zurück in die Spur.

Die einzige Führung der HSG konnte Kreisläufer Björn Hauer mit dem 0:1 erzielen. Anschließend zeigten die Mittelfranken ihre schlechteste Saisonleistung. Der Angriff spielte lustlos, undynamisch und ideenlos: Er ermöglichte durch unplatzierte Abschlüsse den Oberpfälzern nicht nur schnelle, erfolgreiche Kontermöglichkeiten, sondern brachte auch deren Torhüter sehr gut ins Spiel.

Falls die Gastgeber doch in das gebundene Spiel finden mussten, agierten die Abwehrreihen der HSG zu passiv und ließen zu viele freie Würfe aus dem Halbfeld zu. Somit erbrachte die HSG klägliche sieben selbst erzielte Treffer in Halbzeit eins: Die Mannschaften gingen bei einem Stand von 17:7 in die Kabinen.

Tatsächlich fand die HSG in der zweiten Hälfte besser in die Partie. Ein 0:3-Lauf ließ die mitgereisten Gästefans wieder hoffen. Die Abwehrreihen funktionierten jetzt zwar immer besser, jedoch noch nicht zufriedenstellend. Allerdings sah es im Angriff schon deutlich erfolgversprechender aus. Durch ein breiteres und druckvolleres Aufbauspiel konnten schöne Wurfsituationen erspielt und größtenteils auch verwertet werden. Durch eine starke Moral auf dem Feld und der Bank gelang es der HSG, die Tordifferenz immer weiter zu verringern und den HCS unter Druck zu setzen. Max Erhardt, der in der zweiten Halbzeit stark spielte, konnte in der 57. Minute auf drei Tore verkürzen, jedoch wurde vonseiten der HSG nicht weiter aufgeschlossen und so musste man sich letztendlich mit vier Toren und einem Stand von 28:24 geschlagen geben.

Das nächste Spiel der HSG findet am kommenden Sonntag, 10. November, um 13 Uhr gegen den TV Erlangen-Bruck III in der Emmy-Noether-Halle statt.

 

maxe

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