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Montag, 20.05.2019

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In Herzogenaurach brüten fünf Storchenpaare

Hohe Zahl an Nestern, aber nicht sicher, ob es alle Vögel schaffen - 22.04.2019 06:57 Uhr

Nistmaterial kommt zuhauf, doch es rutscht vom Kamin der Brauerei Heller immer wieder herunter. © Foto: Heinz Czellnik


Deutliches Brutverhalten zeigt genauso das Paar auf dem alten Kamin der ehemaligen Tuchmacherei Wirth ganz in der Nähe der Aurach.

Das Nest ist gut gebaut, allerdings könnten die Blitzableiterspitzen am Kamin den Störchen gefährlich werden. Hier soll noch versucht werden, Abhilfe zu schaffen.

Prekär ist die Lage für das Paar auf dem Kamin der Brauerei Heller. Hier mühen sich die Störche mit dem rundlich-gemauerten Kaminende ab. Das meiste Nistmaterial fällt in den Hof der Brauerei und wird dankend von dem Storchenpaar auf dem Fabrikschlot der ehemaligen Tuchmacherei abgeholt.

Die Heller-Störche haben es zwar anscheinend geschafft, in der Kaminmitte eine Eiermulde zu bauen. Aber ob das funktioniert, wenn Jungstörche ausgeschlüpft sind? Immer wieder sind Störche auch auf der evangelischen Kirche zu sehen. Sie schleppen immer wieder Zweige an, aber ob es zu einem Nestbau kommt, ist laut Czellnik fraglich.

Bilderstrecke zum Thema

Fünf Storchenpaare in Herzogenaurach

Unser Storchenfotograf Heinz Czellnik hat nachgezählt und hinterherfotografiert - in Herzogenaurach gibt es derzeit fünf Storchenbrutpaare. Einschränkung: Bei dem Paar auf der evangelischen Kirche ist sich Czellnik noch nicht ganz sicher.


"Das Pfarramt war sehr entgegenkommend und hat mich allein auf den Turm steigen lassen." Doch auf die hohe senkrechte Metallleiter kurz vor der Außenluke hat er sich dann doch nicht getraut. "In meinem Alter ist das wohl nichts mehr. Ich werde die evangelischen Störche doch lieber weiterhin von unten fotografieren", schmunzelt der 77-Jährige. Auf der Carl-Platz-Schule, wo Ersatzhorste für den Rathausumbau montiert wurden, tut sich dagegen nichts. 

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