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Dienstag, 21.05.2019

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Jörne Sprehe reitet wieder für Deutschland

Die 36-Jährige trumpft nicht nur als Reitstallchefin auf, sondern auch als Springreiterin - 10.05.2019 16:22 Uhr

Stakki‘s Jumper (Bild) gehört zu den zahlreichen Erfolgspferden, die Jörne Sprehe derzeit im (eigenen) Stall stehen hat. © Foto: Ursula Puschak


In Sachen Beständigkeit und Kontinuität kann man der Fürtherin, die nach wie vor für den Reitclub Herzogenaurach startet, nichts vormachen: Die Berufsreiterin jumpt in der noch jungen Saison 2019 von einem Erfolg zum nächsten.

Nach ihren Grand-Prix-Siegen in Offenburg und Valencia blieben Jörne Sprehe und ihre wieder genesene Paradestute Luna auch im Großen Preis von Gorla Minore doppelnull und schlugen am vergangenen Wochenende bei den Baden Classics im Preis der Stadt Mannheim erneut zu.

Und die Erfolgsmeldungen reißen nicht ab: In Lanaken war Stakki’s Jumper, der nach einer wohlverdienten Pause nun wieder im Einsatz ist, zweimal top-platziert. Der flinke Stakkato Gold-Sohn holte den achten Endrang im Weltranglistenspringen und den sensationellen sechsten Platz im Grand Prix. Zudem konnte sich Stallkollegin Chepetta, die ja für ihre schnellen Runden bekannt ist, mit ihrem ersten Sieg auf einem Parcours mit Hindernissen über 1,45 Meter auszeichnen.

Dabei spielt die Ausbildung im Horsepark by Sprehe eine große Rolle, denn Jörne Sprehe hat die Pferde selbst ausgebildet und nach oben gebracht. Wie beispielsweise auch Solero, ebenfalls ein hochveranlagter Nachkomme des Stakkato Gold, der sich vom Youngster zum Siegerpferd entwickelt hat und in der schweren Klasse mit einem zweiten Platz über 1,40 Meter auftrumpfte.

Auch ihre jungen Pferde wie Hot Easy – gerade erst drittplatziert im Youngster Finale von Mannheim – und Lord Heinrich bestechen mit Nullrunden en suite und respektablen Ergebnissen auf internationaler Bühne. Mit Bankimoon, einem zehnjährigen Fuchshengst von Burberry-Con Capitol, hat die Amazone ein neues, sehr gutes Pferd im Stall, von dem man sicherlich noch einiges hören wird.

Neben der Ausbildung und Förderung junger Pferde finden die mit viel Potenzial ausgestatteten Youngsters immer wieder einen neuen Besitzer: Ihren Salvatore, der ebenso auf den Top-Vererber Stakkato Gold zurückgeht, wurde nach seinen ruhmreichen Auftritten in Poznan, Gijon oder Olomouc in die USA verkauft.

Ein Gesamtpaket, das Früchte trägt, denn Jörne Sprehe ist im aktuellen Weltranglistenranking hoch gereiht unter den besten 150 der Welt.

Der Bundestrainer Otto Becker plant, sie beim traditionsreichen Nationenpreis in Rom von 23. bis 26. Mai einzusetzen, wo sie gemeinsam mit Daniel Deußer, Katrin Eckermann, Christian Kukuk, und Holger Wulschner die deutschen Farben vertreten soll.  

THERESA DEISL

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