Jubiläums-Soli-Kerwa öffnet im Sonnenschein

19.6.2016, 16:58 Uhr
Prost auf die 40. Soli-Kerwa zum 110-jährigen Vereinsbestehen. Im Regensommer gab es beim Fassanstich die Lücke.

Prost auf die 40. Soli-Kerwa zum 110-jährigen Vereinsbestehen. Im Regensommer gab es beim Fassanstich die Lücke. © Foto: Max Danhauser

Auch er war gut gelaunt und zum Scherzen aufgelegt. Das Gerücht, er würde jedes Mal ein Fass alkoholfreies Bier anstechen, hält sich, doch Hacker nimmt es mit Humor: „So etwas gibt es doch gar nicht“, sagte er – nicht zum ersten Mal.

Statt einem normal großem Hammer versuchte er sich anschließend an einer Mini-Ausgabe desgleichen und brauchte sage und schreibe nur einen einzigen Schlag, auch wenn es ein etwas kleineres Fass war. „Ozapft is“, sagte Hacker.

Die größte Vereinskirchweih der Stadt begann am Freitag mit dem Bieranstich, anschließend sorgte „Faded Glory“ für die musikalische Unterhaltung. Zum Einbruch der Dunkelheit zündete man dann ein Johannisfeuer an. Bereits zum 40. Mal stieg das Fest auf dem Gelände an der Nutzung und das zum 110. Geburtstag der Solidarität Herzogenaurach.

Als „drittgrößte Kerwa der Stadt“ bezeichnete der ehemalige Bürgermeister Hans Ort einst die Soli-Kerwa. Die idyllischste ist sie wohl ohnehin.

Neben der Bar, dem Essensstand, Losen und einer Hüpfburg wurden in diesem Jahr zum ersten mal auch Crêpes angeboten. Aufgrund deren Erfolg auf dem Altstadtfest wolle man sie nun auch auf der vereinseigenen Kerwa anbieten, so Hirsch.

Am Samstag gab es erstmals ein Preisschafkopfturnier, Abends unterhielt „Sammy“ die Gäste.

Am gestrigen Sonntag fand dann das traditionelle Frühschoppen statt, passend zum Jubiläum zudem ein ökumenischer Gottesdienst.

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