Kein Cent im Beutel, aber Stolz in der Brust

10.2.2016, 17:57 Uhr
Der kleine Gideon Petsch (3. von rechts) übernahm in Weisendorf die eigentliche Schlüssel-Rückgabe.

Der kleine Gideon Petsch (3. von rechts) übernahm in Weisendorf die eigentliche Schlüssel-Rückgabe. © Foto: Rainer Groh

((Platzhalter)In der Seebachgrund-Gemeinde zwar ohne einen Cent im Beutel, aber doch mit Stolz in der Brust, wie es Präsident Peter Nofski Bürgermeister Heinrich Süß gegenüber versicherte. Denn mit den Beiträgen, die die Blummazupfer-Garden zu Sitzungen und Zügen in Weisendorf und dem ganzen Land geleistet haben, könne man mehr als zufrieden sein. Nofski überließ am Ende seiner letzten Session als Präsident dem kleinen Gideon Petsch die eigentliche Schlüssel-Rückgabe. Der Bürgermeister hatte, als die TSG-Narren ihre leeren Geldbeutel wuschen, ein Einsehen und lud Elferräte, Tross und Gardemädchen auf ein paar Süßigkeiten und ein letztes Glas in den Sitzungssaal ein.

Ein bisschen besser ging es den Narren des Karnevals-Clubs Herzogenaurach (KCH): Immerhin drei Cent landeten noch in der Plastikwanne, in der einige Elferräte um den KCH-Vorsitzenden Gerd Engert  ihre Geldbeutel wuschen. Auch der Aufforderung von Bürgermeister German Hacker, „Schlüssel her!“, leisteten die Narren im Sitzungssaal des Rathauses Folge. Gerd Engert blickte auf die 91 Tage dauernde Faschingssaison zurück und bedankte sich bei den Garden, allen Mitwirkenden und den vielen Helfern. Vor allem mit den ausverkauften Prunksitzungen – diesmal wieder im Vereinshaus – sei man sehr zufrieden gewesen, ebenso mit dem Kinder- und dem Seniorenfasching. Auch in Herzogenaurach gab es zum Abschluss Getränke und kleine Knabbereien als Trost, dass nun alles vorbei ist – bis in einigen Monaten am 11.11. die Narren wieder auftrumpfen.

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