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Mittwoch, 23.10.2019

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Kerwa wie aus dem Bilderbuch

Viel Prominenz beim traditionellen Frühschoppen am Weisendorfer Kirchweihmontag - 26.08.2019 16:24 Uhr

Ein Prosit auf die Gemütlichkeit: Weisendorfs Bürgermeister Heinrich Süß (links) stößt hier mit Landrat Alexander Tritthart an, dahinter die versammelte Politprominenz.


Die Weisendorfer Kerwa musste heuer quasi auf neue Beine gestellt werden, ein völlig neues Konzept musste her, berichtete Süß von der Festbühne herab, im Nacken stets den Weisendorfer Sound-Express.

Man habe deshalb sogar einen Arbeitskreis Kerwa ins Leben gerufen, der eine neue Brauerei verpflichten konnte; auch der Partyservice, die "Heimkantine" aus Herzogenaurach, die sich auch in Sachen Integration bemüht, habe keinen Anlass zum Murren gegeben, meinte der Bürgermeister.

Dieser hatte heuer natürlich angesichts der im März nächsten Jahres anstehenden Kommunalwahlen eine Menge Mandatsträger zu Gast: Fast der komplette Marktgemeinderat ließ sich den Frühschoppen nicht entgehen, viele Kreisräte wurden registriert, Landrat Alexander Tritthart samt Gattin Angelika, die ja bekanntlich auch dritte Bürgermeisterin in Weisendorf ist, der Bundestagsabgeordnete Stefan Müller stieß mit an, Bezirksrätin Ute Salzner, die Landtagsabgeordnete Gabi Schmitt, die Bürgermeister Ludwig Wahl (Röttenbach), Ludwig Nagel (Hemhofen), Klaus Hacker (Oberreichenbach) zeigten Präsenz, Vertreter der Kirchen und der Wirtschaft.

Süß begrüßte sogar die "Ärzteschaft" und nicht zuletzt einen guten Freund, nämlich den Herzogenauracher Bernhard Schwab, der gleich eine ganze Stammtischrunde mitgebracht hatte.

Die Feuerwehr, die sich um die Getränke kümmerte, war einheitlich gekleidet zahlreich hinterm Tresen, die Ortsburschen natürlich auch und die hatten sogar "die Mutter der Burschen, die Gretel" dabei.

"Na die haben ja alle mächtig Zeit an einem Werktag", sagte ein Besucher. Landrat Alexander Tritthart ließ spontan wissen, dass dieser Kirchweihfrühschoppen quasi eine Pflichtveranstaltung sei, sowieso sei er um 12 Uhr wieder in seinem Büro im Erlanger Landratsamt. Ansonsten hielten sich die kommunalpolitischen Gerüchte in Grenzen, eigentlich wurde gar nicht politisiert. Zum Schluss gab es die allerhöchste fränkische Lobpreisung: "Passt scho."

NIKO SPÖRLEIN

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