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Klettergarten, Badestrand und Pumptrackbahn: Röttenbach bekommt einen neuen Sportpark

Ein Förderprogramm von Bund und Land macht es möglich - 11.06.2021 08:54 Uhr

Eine Pumptrackbahn wie hier in Fürth soll es bald auch in Röttenbach geben.

10.06.2021 © Hans-Joachim Winckler, NN


Standort für das neue Sportgelände, wo alle Generationen auf ihre Kosten kommen sollen, ist der Süden der Gemeinde, hinter dem Norma-Zentrallager, in der Nähe der Besenbinder-Halle. Hier befindet sich bereits ein Bolzplatz und ein Beachvolleyballfeld - aber das Angebot wird deutlich ausgebaut. Da ist zunächst das Soccerfeld, für das die Finanzierung bereits steht. Auch für die die 20 mal 13 Meter große Kleinfeldanlage gibt es Geld aus dem bundesweiten Förderprogramm für die Errichtung von Sportstätten - die Zusage über eine Summe von rund 50.000 Euro liegt schon länger vor. Hinzu kommt ein offenes Kleintennisfeld für rund 70.000 Euro, um dessen Planung sich jetzt unter anderem der nahe gelegene Tennisverein kümmert.

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Dann soll es noch einen Calisthenics-Parcours geben. Eine ähnliche Anlage ist im vergangenen Sommer am Dechsendorfer Weiher eingeweiht worden. Diese Art moderner Trimm-Dich-Pfad bietet die Möglichkeit für ein Fitness- und Krafttraining, das fast völlig auf Hilfsmittel wie Gewichte und Geräte verzichtet. Das eigene Gewicht reicht aus, um sich fit zu halten oder in Form zu bringen. Kostenpunkt für den Parcours: etwa 60.000 Euro. Eine ähnliche Summe ist vorgesehen für einen Niedrigseilbewegungsgarten. Während die Kinder dort kraxeln und balancieren, haben die Eltern die Möglichkeit sie aus dem Ruhebereich eines Pavillons zu beobachten. Ohnehin sind neue beschattete Sitzgelegenheiten und viel Grün geplant (30.000 Euro). Außerdem werden der Badestrand am Weiher und das Beachvolleyballfeld saniert.

Auch ein Calisthenics-Parcours, ähnlich wie hier am Dechsendorfer Weiher, gehört auch zum Röttenbacher Sport- und Gesundheitspark.

10.06.2021 © Edgar Pfrogner, NN


Eine weitere Attraktion hatten sich viele Röttenbacher bereits per Petition gewünscht: eine Pumptrackbahn. Diese geteerte Strecke mit Hügel und Kurven können Sportler mit Fahrrädern, Skateboards oder Rollern nutzen. Auch Rollstuhlfahrer sind willkommen. "Ich war in Litzendorf in der Fränkischen Schweiz und habe mir eine vergleichbare Anlage angeschaut", erzählt Bürgermeister Ludwig Wahl. "Es war toll." Die Kinder und Jugendlichen dort hatten besonderen Spaß dank der LED-Anzeige, die immer die aktuellen Fahrgeschwindigkeiten anzeigt. So etwas soll es in Röttenbach auch geben. Insgesamt kostet die Pumptrackbahn rund 250.000 Euro, sodass inklusive Planungskosten und kleineren Posten die Gesamtsumme von rund 700.000 Euro entsteht.

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"Das ist der große Wurf", freut sich der Bürgermeister über die Pläne. Sie können jetzt in die Umsetzung gehen, weil Bund und Freistaat über den Investitionspakt zur Förderung von Sportstätten fast 90 Prozent der Kosten übernehmen. Es handelt sich über das gleiche bundesweite Förderprogramm, mit dessen Hilfe unter anderem auch die Sanierung des Höchstadter Eisstadions finanziert wird. Rathauschef Ludwig Wahl hat sich schon mit Vereinsvertretern, Bauhof und Co. zusammengesetzt, denn der Sozialausschuss hatte bereits einstimmig Grünes Licht gegeben. "Es wäre optimal, wenn der Sport- und Gesundheitspark vor den Sommerferien 2022 fertig wäre", meint Wahl optimistisch.

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