Freitag, 21.02.2020

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Kunst und Krempel in der Aisch

Über 100 Bürger beteiligten sich am Samstag bei der "Zaam Raama Dama"-Aktion in Höchstadt. - 29.09.2019 14:09 Uhr

Fahrbares vom Aisch-Grund: Die Wasserwacht mit Fahrrad und Einkaufswagen. © Foto: Paul Neudörfer


Rettungsfahrzeuge im Einsatz ziehen die Blicke auf sich. So auch am Samstag entlang der Aisch, wo das Mehrzweckfahrzeug der Wasserwacht des Roten Kreuz den Fluss entlangfuhr.

Viele Bürger machten mit. © Paul Neudörfer


Zum Glück war es kein Ernstfall, wo es um Menschenleben ging. Die Wasserretter Hannes Thoma, Jonas Dresel und Oliver Kraus standen in Schutzausrüstung, um Unrat aus der Aisch zu fischen, ihre beiden Kollegen Sven Kupfer und Daniel Blank standen am Ufer, um den Müll entgegenzunehmen. Das kalte Wasser sind die Taucher gewohnt, aber sehen konnte man in der Aisch nichts. "Wir fühlen nach Gegenständen", so die Aussage.

Kurioses Fundstück: Was es wohl damit auf sich hat? © Foto: Paul Neudörfer


Aber die Wasserwacht sammelte nicht alleine: Zum alljährlichen "Zaam Raama Dama" hatten die Wasserwacht, Mitarbeiter und Behinderte der Gremsdorfer Einrichtung der Barmherzigen Brüder sowie die Kulturfabrik aufgerufen.

Wie vom Vorsitzenden der Wasserwacht Alexander Pauls und dem Organisator Alexander Reiß zu erfahren war, waren es so viele Gruppen wie noch nie, über 100 Menschen trafen sich bei der Fortuna und schwärmten aus, erfreulich viele Bürger beteiligten sich an dieser Umweltaktion. Die Sammelgebiete lagen in Nackendorf, bei der Realschule, und im Gebiet zwischen Engelgarten und Schönwetterstrasse.

Schild und Ofenrohr

In der Aisch wurden neun Fahrräder und zwei Einkaufswägen an Land gezogen, aber auch ein Verkehrsschild und ein Ofenrohr waren dabei. Der seltsamste Fund dürfte eine Metall-Skulptur gewesen sein. Diese Figur und die Fahrräder werden der Polizei gezeigt. Dank sagte Alexander Pauls am Abend in der Fortuna, wo zwei Bands spielten, auch der Stadtverwaltung und den Spendern. So konnten die Teilnehmer verköstigt werden. Die Getränke stellten die beiden Höchstadter Brauereien zur Verfügung.

PAUL NEUDÖRFER

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