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Dienstag, 16.07.2019

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Läufer lösen Tickets für Casablanca und Berlin

Herzogenauracher Creve Machava und Höchstadter Brian Weisheit feiern große Erfolge - 07.07.2019 17:50 Uhr

Einen Superlauf legte Creve Armando Machava (links) von der TS Herzogenaurach in Regensburg hin - er schlug auch den stark eingeschätzten Briten Jack Lawrie. © Theo Kiefner


Der Lauf von Machava war top besetzt – und das gab laut Trainer Peter Müller wohl den Ausschlag dafür, dass der 23-jährige aus Mosambik, der dank eines Stipendiums bei der TSH trainiert, seine persönliche Bestzeit von 50,77 Sekunden auf 50,02 nochmals deutlich verbesserte. Gleich am Anfang lief er auf den einstigen deutschen Serienmeister Georg Fleischhauer (am Ende Fünfter) heran. Und als dieser in der zweiten Kurve einbrach, lag Constantin Preis noch vor ihm, mit dem er sich ein tolles Duell lieferte, das der Sindelfinger (49,84) am Ende knapp gewann.

Auch Brian Weisheit siegte in seinem Rennen nicht bei der Regensburger Laufnacht nicht, doch auch er hatte alles richtig gemacht und zudem ein Rennen erwischt, in dem die gegner "passten". Sein Vereinskamerad Niklas Buchholz war zudem ein guter Tempomacher bis 1600 Meter. Und in der zweiten Rennhälfte motivierte man sich in der ausgeglichenen Spitzengruppe gegenseitig. Der Südafrikaner Tumisang Monnatlala (8:57,52) war zwar nicht zu halten, doch hinter dem neuen Bayerischen Meister Alexander Bauer (TV Hauzenberg/ 9:03,79) und dem Schweizer Christoph Graf (9:03,96) kam schon Weisheit ins Ziel. Mit 9:04,90 unterbot er die DM-Norm deutlich. Über 9:16 und 9:09 hatte sich der U23-Läufer immer mehr angenähert - und nun darf er zur deutschen Meisterschaften nach Berlin.

Nicht ganz so zufrieden konnte Trainer Markus Mönius mit dem Rest seines Topteams sein. Adrian König-Rannenberg als Fünfter des 1500-Meter-Laufs in 3:50,22 und Martin Weinländer als 16. (3:54,55) litten darunter, dass die Organisatoren 22 Läufer in einen Lauf gepackt hatten. Mönius: "Das war ein furchtbares Geschubse und Gedränge." Zudem rannte der spanische "Hase" erst viel zu schnell los und verzögerte dann das Tempo, so dass nach 1000 Metern schon feststand, dass keine Topzeiten herauskommen konnten. König-Rannenberg war ja schon für die DM qualifiziert,. und bei Weinländer sah Mönius "einen kleinen Schritt in die richtige Richtung".

Dagegen scheint sich Niklas Buchholz nach verpasster Europameisterschafts-Qualifikation nicht so recht motivieren zu können. 3:57,31 Minuten über die 1500 Meter im nicht sonderlich stark besetzten Lauf am Samstagabend und nur Platz acht entsprechen eigentlich nicht seinem Potential, das er bei der DM Anfang August wieder zeigen soll. 

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