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Sonntag, 25.08.2019

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Leichtathleten holen zehn Medaillen

TSH und LSC erfolgreich bei der bayerischen Meisterschaft - 15.07.2019 16:55 Uhr

Über-Windung: Akrobatisch überquert hier der Herzogenauracher Christoph Lange die 2,03 Meter im Hochsprung – das bedeutete Bronze. © Foto: Theo Kiefner


Über 110 m Hürden standen gleich drei Herzogenauracher im Finale. Florian Lickteig bestätigte mit 14,79 Sekunden seine Zeit aus dem Vorlauf (14,78) und holte Silber. Andre Zahl gewann Bronze in 15,30, nachdem er im Vorlauf mit 15,05 neue persönliche Bestzeit gesprintet war. Niklas Wiesener komplettierte als Fünfter das starke Abschneiden der TSH.

Ausgezeichnete 2,03 Meter im Hochsprung bescherten Christoph Lange die Bronzemedaille, und auch die 2,06 m riss er nur knapp. Auch er hatte sich für das Hürdenfinale qualifiziert, verzichtete jedoch darauf, da er zeitgleich im Stabhochsprung antrat, wo er sich diesmal aber mit 4,40 m und Rang acht zufrieden geben musste.

Absolut überraschend landete Dario Tippmann in seinem ersten 400 m-Hürden-Rennen überhaupt in starken 56,88 Sekunden auf Rang drei. Nach seinem dritten Platz bei den bayerischen Mehrkampfmeisterschaften bereits sein zweiter Coup.

Marius Laib registrierte anfangs gar nicht, dass er mit 54,80 m im Speerwurf als Dritter aufs Treppchen durfte. Er hatte nach Zeitplan-Verschiebungen fast zeitgleich im Weitsprung anzutreten, wo er auf ordentliche 6,68 m flog. In Zehnkampfmanier konnte er in beiden Disziplinen nur drei Versuche absolvieren.

Weitere gute Platzierungen gab es für Florian Lickteig im Weitsprung, wo er mit 6,81 m Vierter wurde, für Justus Santjer, der mit neuer Bestzeit (57,55 s) Fünfter über 400 m Hürden wurde und für Chiara Ebner bei der weiblichen U 18, die mit 10,44 m ebenfalls Platz fünf im Dreisprung belegte. Die 4 x 100 m-Männerstaffel in der Besetzung Florian Lickteig, Christoph Lange, Andre Zahl und Marius Laib landete auch auf Rang fünf in 43,68 Sekunden.

Über 400 m steigerte sich Lars Meschede auf starke 51,23 Sekunden und wurde in dem hochkarätigen Feld Achter. Christopher Zahl büßte nach schnellem Beginn am Ende Zeit ein und erreichte nach 53,67 das Ziel als 18.

Bei den Frauen wurde Anna Dupke Achte im Weitsprung mit 5,16 m und Zehnte im Hürdensprint mit 16,14 Sekunden. 400 m Hürdenläufer Creve Machava durfte nur außer Konkurrenz starten und sprintete die 100 m in 11,02 und die 200 m in 21,91 Sekunden.

Eine fast perfekte Medaillenausbeute wiesen auch die TopTeam-Läufer des LSC Höchstadt auf. Mit ebenfalls fünfmal Edelmetall konnte Trainer Markus Mönius mehr als zufrieden sein.

Das Höchstadter Team bestand ausschließlich aus Läufern, die größtenteils einen Doppelstart absolvierten. So wurde Adrian König-Rannenberg seiner Mitfavoritenrolle gerecht und holte am Samstag in 1:53,11 Minuten Silber über 800 m hinter dem amtierenden deutschen Meister Benedikt Huber. Am Folgetag diktierte er das gut besetzte 1500 m-Rennen und konnte von der Spitze weg in 3:52,14 Minuten gewinnen. Über 800 m kam knapp hinter ihm der wiedererstarkte Martin Weinländer in 1:53,65 auf Platz drei, gefolgt von Niklas Buchholz in 1:54,17. Taktisch mit kleinen Fehlern musste sich Geoffroy Jadoul in 1:57,24 Minuten mit Platz elf begnügen.

Über 1500 m waren vor allem die letzten 500 m extrem schnell, Niklas Buchholz versuchte alles, um noch an Moritz Beinlich aus Regensburg heranzukommen, am Ende wurde es Platz drei in 3:54,71, Martin Weinländer musste in 3:56,61 und Platz fünf etwas abreißen lassen. Jadoul erreichte in 4:00,59 Platz sieben.

Die längste Wettkampfstrecke hatte sich Brian Weisheit ausgesucht, über 5000 Meter war er ständig in der Top Drei zu finden, konnte sich sogar mit einem schnellen Schlusskilometer auf Platz zwei behaupten und holten in neuer persönlicher Bestzeit von 14:46,69 überlegen den Titel der U 23. Damit wurde er binnen sieben Tagen zum zweiten Mal Bayerischer Meister, denn eine Woche zuvor hatte er seinen Titel über 3000 m Hindernis in Regensburg verteidigt. 

müp/moe

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