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Liebfrauenhaus bald an der Spitze? .

Private Schule in der engeren Auswahl für den „Deutschen Schulpreis“ - 13.01.2016 19:20 Uhr

Gemeinsames Lernen wird im Liebfrauenhaus groß geschrieben. Die Schule hat sich für den „Deutschen Schulpreis 2016“ beworben. © Foto: privat


Der 15. und 16. Februar ist im Kalender der Liebfrauenhausschule in Herzogenaurach mit roter Farbe markiert. Eine Jury aus Experten und Bildungswissenschaftlern wird an diesen beiden Tagen Schüler und Lehrer der privaten Grund- und Mittelschule besuchen, viele Beteiligte interviewen und die Qualität des Schulalltages begutachten. Neben der Wissensvermittlung stehen dabei das soziale Engagement sowie eine aktive Schulgemeinschaft im Fokus. Die Liebfrauenhausschule hat sich um den „Deutschen Schulpreis“ beworben, der seit 2006 von der Robert-Bosch-Stiftung gemeinsam mit der Heidehof-Stiftung vergeben wird.

Die Grund- und Mittelschule am Liebfrauenhaus hat sich in den vergangenen Jahren konzeptionell in Richtung eines ganzheitlichen Lernkonzepts weiterentwickelt. Die Säulen des Schulalltags: Lernen, Wissen zu erwerben; Lernen, gemeinsam zu leben; Lernen zu handeln.

Genau darauf zielt der Wettbewerb um den Deutschen Schulalltag ab: Über die bloße Wissensvermittlung hinaus gilt es, die individuellen, sozialen und schöpferischen Fähigkeiten bei Kindern und Jugendlichen auszubilden.

Die rund 350 Schülerinnen und Schüler im Liebfrauenhaus eignen sich neues Wissen auf vielfältige Weise an: Es gibt Wochenplanarbeit, Lernwerkstätten, Kompetenzkurse, Schulversammlungen, Klassenzeiten und Projekttage. Inklusion ist im Schulalltag nicht nur ein Schlagwort.

Anfang April nominiert das Expertenteam die Schulen, die am 8. Juni zur Preisverleihung nach Berlin mit Außenminister Frank-Walter Steinmeier eingeladen werden. Der Gewinner des „Deutschen Schulpreises“ erhält 100 000 Euro. Damit ist der Preis der höchst dotierte Bildungswettbewerb in Deutschland.

 

Auch im Rennen . .

. . . um den „Deutschen Schulpreis 2016“ sind neben dem Liebfrauenhaus 16 Schulen aus ganz Deutschland:

BBZ Stockach, Ludwig-Erhard-Schule in Sigmaringen (alle Baden-Württemberg); Montessori-Gemeinschaftsschule in Berlin; Schule für Erwachsenenbildung Berlin; Humboldt-Gymnasium Potsdam; Sportschule Potsdam; Grundschule auf dem Süsteresch in Schüttorf (Niedersachsen); Bodelschwingh-Schule in Kreuztal (NRW); Elsa-Brändström-Gymnasium Oberhausen (NRW); Gymnasium Norf in Neuss (NRW); Brüder-Grimm-Schule in Ingelheim (Rheinland-Pfalz); Evangelisches Schulzentrum Muldental (Sachsen); Grundschule Gebrüder Alstein in Haldesleben (Sachsen-Anhalt) sowie drei Schulen aus Schleswig-Holstein: Freiherr-vom-Stein-Schule Neumünster; Schule St. Nicolai auf Sylt und Thomas-Mann-Schule in Lübeck. 

nn

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