Brände auf der A3

Lkw und Pkw gingen bei Höchstadt in Flammen auf

16.8.2021, 10:23 Uhr
Auf der Rastanlage Steigerwald-Süd brannte ein Lkw komplett aus. Der Fahrer wurde verletzt.

Auf der Rastanlage Steigerwald-Süd brannte ein Lkw komplett aus. Der Fahrer wurde verletzt. © VPI Erlangen, NN

Kurz vor 5 Uhr, überquerte eine 57-jährige auf Höhe der Rastanlagen Steigerwald die Autobahn zu fuß. Sie war von der Rastanlage Steigerwald-Nord kommend in Richtung der Steigerwald-Süd unterwegs und übersah dabei den Pkw eines 32-Jährigen. Dieser war mit seinem Fahrzeug auf der Überholspur in Richtung Passau unterwegs.

Die dunkel gekleidete Frau wurde glücklicherweise nur mit dem Außenspiegel an Hand und Hüfte erfasst. Trotzdem blieb sie nicht stehen, sondern ging einfach weiter und konnte wenig später von einer Polizeistreife auf der Rastanlage aufgegriffen werden. Mit Verdacht auf einen Bruch der Hüfte kam sie in eine Klinik. Wie sie auf die Rastanlage kam, ist noch nicht geklärt. Es konnte von ihr nur in Erfahrung gebracht werden, dass sie auf dem Weg zu ihrer Tochter nach Belgien gewesen sei.

Insassen kamen zum Glück nicht zu Schaden

Um 10:40 Uhr stellte der Fahrer eines Pkw fest, dass es aus dem Motorraum seines Fahrzeugs qualmte. Er brachte sein Fahrzeug noch auf der Auffahrtsspur der Anschlussstelle Höchstadt-Nord zum Stehen. Trotz des schnellen Eingreifens der Feuerwehr aus Heroldsbach brannte der Pkw komplett aus. Die Insassen konnten alle das Fahrzeug rechtzeitig verlassen.


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Um 12 Uhr wurde dann ein brennender Sattelzug auf der Rastanlage Steigerwald-Süd gemeldet.

Auch die Feuerwehr Heroldsbach konnte nicht verhindern, dass ein Pkw an der Anschlussstelle Höchstadt-Nord ausbrannte.

Auch die Feuerwehr Heroldsbach konnte nicht verhindern, dass ein Pkw an der Anschlussstelle Höchstadt-Nord ausbrannte. © VPI Erlangen, NN

Auch hier brannte die Sattelzugmaschine trotz des schnellen Eingreifens der Feuerwehren aus dem Umland komplett aus. Der Auflieger und die Ladung wurden ebenfalls in Mitleidenschaft gezogen.

Der Fahrer gab an, dass während seiner Ruhezeit plötzlich eine Gaskartusche im Führerhaus explodierte.

Der 57-Jährige wurde mit Brandverletzungen ersten bis zweiten Grades in eine Klinik gebracht. Der Sachschaden liegt nach Angaben der Polizei bei zirka 120.000 Euro