Sonntag, 19.01.2020

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Messer gezückt: Polizei muss Streithähne in Höchstadt fesseln

Schlägerei vor einer Gaststätte in der Innenstadt - 12.12.2019 09:25 Uhr

Zudem waren diese teils erheblich alkoholisiert. Zusätzlich habe es laut Polizeiangaben Verständigungsschwierigkeiten gegeben, weil die Personen von unterschiedlicher, ausländischer Nationalität waren. 

Eine Anruferin hatte mitgeteilt, dass es zwischen mehreren Personen zu einer Schlägerei vor einer Gaststätte in der Höchstadter Innenstadt gekommen sei. Unmittelbar danach legte die Frau sofort auf.

Bei Eintreffen der Streife kam sofort ein im Gesicht blutüberströmter Mann auf die Beamten zu. Auch dessen Freund hatte eine Verletzung von der vorausgegangenen Auseinandersetzung davon getragen.

Polizei musste Männer fesseln

Zwei weitere junge Männer und eine junge Frau, alle stark alkoholisiert, befanden sich in unmittelbarer Nähe, schrien wild herum und ließen sich von den Beamten kaum beruhigen. Erst durch den Einsatz weiterer Streifenpolizisten konnten die Personen, die verbal massiv die Beamten mit Beleidigungen und Bedrohungen angingen, beruhigt werden. Die Polizisten mussten die Männer fesseln, um Übergriffe zu verhindern.

Erst danach konnten die Beamten mit dem Ermittlungsarbeiten beginnen. Nach jetzigem Stand saß die Begleiterin der beiden Männer auf einer Parkbank vor der Gaststätte. Die vorbeikommenden Männer, jeweils im Alter von 32 Jahren, amüsierten sich über die junge Dame. Dies nutzten die beiden Kontrahenten im Alter von 23 und 25 Jahren und entfachten sofort einen Streit, der letztlich zu einem massiven Übergriff gegen die älteren Männer führte.

Der herbeigerufene Rettungsdienst brachte den blutüberströmten Mann mit Verdacht auf eine Nasenfraktur ins Krankenhaus Höchstadt.

Weiterführende Ermittlungen ergaben, dass in dem tätlichen Übergriff wohl einer der beiden jüngeren Männer ein Messer gezogen und damit gedroht haben soll. Dieses konnten die Beamten vor Ort nicht finden. Erst eine nochmalige Befragung des im Krankenhaus befindlichen Mannes brachte Hinweise auf den Verbleib der Tatwaffe. Eine Durchsuchung der Wohnung bei der jungen Frau, die zwischenzeitlich nach Hause gegangen war, führte zum Auffinden des Taschenmessers.

Die Ermittlungen in den Fall werden die Höchstadter Beamten noch einige Zeit in Anspruch nehmen. Den Männern werden mehrere Straftaten zur Last gelegt.


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nn

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