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Donnerstag, 19.09.2019

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Neue Fachschule in Herzogenaurach

Zukunftsweisende Kooperation: 16 junge Frauen und Männer werden zu Heilerziehungspflegern ausgebildet. - 10.09.2019 17:15 Uhr

Begrüßungsrunde am ersten Unterrichtstag: Im lockeren Sitzkreis konnten sich die Auszubildenden (zwei fehlen noch) zunächst kennenlernen, anschließend gab es Informationen zum Unterrichtsablauf. Im Hintergrund sind an der Tür der stellvertretende Schulleiter Felix Lorenz, Ute Kick und Susanna Hüser (v. l.) zu sehen. © Foto: Eduard Weigert


Für die Gemeinnützige Gesellschaft für soziale Dienste (GGSD) und die Lebenshilfe Erlangen-Höchstadt, die bei Aufbau und Organisation dieser Schule kooperieren, sei dieser Schulstart in vielerlei Hinsicht von großer Bedeutung, wie Ute Kick, Geschäftsführerin der GGSD erläuterte. "Ich freue mich sehr, dass es uns gemeinsam mit der Lebenshilfe in den letzten Monaten gelungen ist, die räumlichen Bedingungen zu schaffen und genügend Auszubildende zu gewinnen, sodass der Start wie geplant möglich ist."

Damit könne die GGSD mit der Lebenshilfe eine neue und zukunftsweisende Form der Kooperation gestalten, bei der Theorie und Praxis stark verwoben sind. Zum anderen sei diese Schule "die fünfte Heilerziehungs-Fachschule der GGSD und darüber hinaus ist Herzogenaurach der 14. Standort der GGSD in Bayern", so Kick weiter.

Susanna Hüser, von der Personalleitung der Lebenshilfe Erlangen-Höchstadt, betonte ferner: "Mit der Gründung dieser Schule möchten wir unseren Fachkräftebedarf mittel- und langfristig sichern. Diese neue Form der Kooperation bietet unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern eine praxisnahe Ausbildung."

Der stellvertretende Schulleiter Felix Lorenz wünschte den Auszubildenden gleich am ersten Unterrichtstag viel Erfolg und Freude bei ihrer Ausbildung. Unter der Leitung von Klassenlehrerin Esther Hahn und mit Unterstützung von neun weiteren Lehrkräften werden die 16 Frauen und Männer, alle mit einschlägigen beruflichen Erfahrungen, in den kommenden zwei Jahren zum Heilerziehungspfleger ausgebildet.

In kürzester Zeit, so Architekt Ralf Nadler, seien die Räume der HPT für die neuen Schulzwecke umgebaut worden. In nur fünf Wochen seien so im ersten Stock der Tagesstätte für die 16 Schülerinnen und Schüler ein Klassenzimmer, ein Raum für praktische Übungen, eine Bibliothek und ein Fachraum für Werken entstanden. Zudem steht den Schülern eine luftige Terrasse zur Verfügung. 

MARIA DÄUMLER

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