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Ohne Zeitung geht nix

NN als Spende in Sozial-Einrichtungen äußerst beliebt - 19.07.2013 09:00 Uhr

Werden erwartet und mit großer Aufmerksamkeit gelesen: Die Nordbayerischen Nachrichten. Abonnenten, die verreisen, können ihre Exemplare sozialen Einrichtungen überlassen. Hier eine lebhafte Leserrunde im Liebfrauenhaus. © Iannicelli


„Ich möchte mal wieder die Zeitung spenden.“ Mit diesem für sie selbstverständlichen Satz betritt Doris Becker, seit 1978 Abonnentin der Nordbayerischen Nachrichten, die Geschäftsstelle der NN An der Schütt.

Die drahtige 67-Jährige, ehemals Lehrerin an der Carl-Platz-Schule, tut dies schon seit langem, jeweils in ihrem Urlaub. „Ich denk halt, das ist eine schöne Sache“, begründet sie und erzählt: „Ich möchte die Zeitung nicht missen und wenn sie mal nicht kommt, ist es ganz komisch.“

Zum ihrem Morgenritual gehört das Zeitungslesen in gedruckter Form: „Ich sitze mit meinem Mann am Tisch und wenn man so aufschlägt...“ denkt sie versonnen nach „ich will mich dann nicht vor den Computer setzen.“ Allem was mit Herzogenaurach zu tun hat, dem Sport vor Ort und dem aus aller Welt, gilt ihr erstes Augenmerk.

Verschönern

Ihr gespendetes NN-Exemplar wird unentgeltlich an eine soziale Einrichtung im Landkreis weiterbefördert – in diesem Fall das Liebfrauenhaus in Herzogenaurach und das Alten- und Pflegeheim in Etzelskirchen, wo die Zeitungen den Alltag beleben und verschönern.

„Die Zeitungsspenden kommen sehr gut an bei den Bewohnern“, berichtet Martina Lehmann, Pflegedienstleiterin im Liebfrauenhaus: „Sie werden richtig erwartet.“ Im Morgenkreis wird eine Zeitungsrunde gehalten, bei der Ergotherapeuten oder Sozialbetreuerinnen wie Christine Helm aus den NN oder Erlanger Nachrichten vorlesen.

Vielfältiges ist für die alten Menschen interessant: Die Todesanzeigen „und ob man da jemanden kennt“, die Beschlüsse des Stadtrats, historische Beiträge, kuriose Vorkommnisse – und für Männer, manche lange selbst aktiv, oft der Lokalsport.

„Die Zeitung bietet jedenfalls Gesprächsstoff“, weiß die Leiterin des Pflegedienstes: „Und bei dementen Menschen ist es verblüffend, wie manchmal Erinnerungen wiederkehren.“

Gehen einmal keine Zeitungsspenden ein, „so wird die Tageszeitung vermisst,, denn das ist Teil des Tagesablaufs und hält geistig fit“, heißt es auch aus dem Seniorenheim in Etzelskirchen. Denn nicht alle Heimbewohner verfügten über die Mittel, ein Zeitungsabo zu finanzieren.

Bis zu 3500 kann die Zahl der Zeitungsspenden der Nürnberger Nachrichten und ihrer Heimatausgaben täglich während der Ferien erreichen, ist vom Kundenservice des Verlags Nürnberger Presse zu erfahren.

Kleines Präsent

Aktuell an einem Werktag Mitte Juli betrug die Zahl der Zeitungsspender 477, zwölf davon kamen aus dem NN-Verbreitungsgebiet Herzogenaurach/Höchstadt.

Wer seine Zeitung – ab mindestens 14 Erscheinungstagen, so die Bedingung – spendet, tut nicht nur ein gutes Werk, er erhält auch ein kleines Geschenk, etwa einen Reiseatlas, einen Reiseführer oder eine Fünf-Euro-Gutschrift. Außerdem nimmt er an einer Verlosung teil, bei der als Preis eine Reise winkt, jüngst nach St. Peter Ording an der Nordsee. Wer öfters spendet landet mehrmals im Spendentopf. Ausführlich erklärt werden die Vorteile auch im mehrmals jährlich den NN beiliegenden ZAC-Journal.

Näheres unter www.urlaubsservice.nordbayern.de, E-Mail an herzogenaurach@pressenetz.de sowie beim Abonnentenservice, Tel.: 09132/780111 oder (09 11)

2 16 27 77 

EDITH KERN-MIEREISZ

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