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Donnerstag, 27.06.2019

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Projektpreis von "hin&herzo" geht an Cornelia Götz

Kunstwerk aus Gesang und Lichtinstallation - 18.05.2019 06:57 Uhr

Cornelia Götz ist nicht nur in der Großen Oper zu Hause. Sie ist auch eine gefragte Liedersängerin, hier bei einer Soiree in Burgfarrnbach. © Foto: Peter Roggenthin


Cornelia Götz stammt aus Stuttgart und studierte in Karlsruhe, Wien und München, bis sie mit ihrer Stimme am Opernhaus in Nürnberg für drei Jahre im Erstengagement brillieren konnte. Zwischenzeitlich ist sie eine national und international gefragte Sopranistin. Seit der Spielzeit 2009/2010 war sie mit fünf Partien als festes Ensemblemitglied an der Semperoper Dresden zu hören. Zum Jahreswechsel 2006/07 debütierte sie unter der musikalischen Leitung von James Levine mit der Partie der Königin der Nacht in Mozarts "Zauberflöte" am Metropolitan Opera House New York. Seither war sie an allen namhaften Opernhäusern Deutschlands, Europas, Amerikas und bis Japan.

Seit einigen Jahren unterrichtet Cornelia Götz zudem klassischen Gesang. In Herzogenauarch wirkte sie mehrmals bei Aufführungen mit dem Philharmonischen Chor in der Stadtpfarrkirche St. Magdalena mit. Die Jury und der Kulturausschuss würdigte bei der Bewertung insbesondere, dass sich bei ihrem Projekt "Seelengesang" zwei Künste – Musik und Lichtinstallation – zu etwas völlig Neuem ergänzen, das zudem von Anfang an als Unikat konzipiert ist. Durch das Element der Improvisation würde keine Wiederholung des Projekts mit einer vorhergehenden Aufführung identisch sein.

Der Jury ist dabei durchaus bewusst, dass ein derartiges Projekt polarisieren kann. Auch deshalb sieht das Konzept des Projekts vor, dass die Verweildauer den Teilnehmern freigestellt ist. Das außerordentliche Renommee der Künstlerin bürge allerdings für eine künstlerisch hochwertige Darbietung. Die Jury hielt als Resümee fest, dass das Gesangsprojekt mit Lichtinstallation "Seelengesang" in hervorragender Weise zum Projekt "hin&herzo – Das Kulturfestival 2019" passe und es preiswürdig bereichern würde.

Cornelia Götz beschreibt ihr Projekt so: "Sind Sie schon einmal ganz alleine in einer Kirche gesessen, und plötzlich begann jemand auf der Orgel zu spielen? Ohne dass Sie es erklären könnten, erlebten Sie: Alles, was davor war, wurde durch die Klänge für eine kurze Zeit unwichtig, und Sie entdeckten einen besonderen Moment ganz mit sich selbst."

Cornelia Götz präsentiert ihr Projekt bei der Preisverleihung am Freitag, 27. September, im Rahmen von "hin&herzo – Das Kulturfestival" in der Stadtpfarrkirche St. Magdalena statt. Die Kirche selbst wird während des Festivals auch von außen von einem Lichtkünstler illuminiert werden. Der Preis ist mit 1000 Euro dotiert und wird von der VR-Bank Erlangen-Höchstadt-Herzogenaurach gestiftet. 

nn

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