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Montag, 14.10.2019

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Pumpwerk in Haundorf muss komplett saniert werden

1,9 Millionen Euro aus dem Etat Stadtentwässerung - 19.05.2019 06:57 Uhr

In die Jahre gekommen und auch aus Umweltschutzgründen ein Sanierungsfall: Das Pumpwerk in Haundorf am Ortsausgang Richtung Häusling. © Foto: Edith Kern-Miereisz


Grund ist auch die Generalentwässerungsplanung. Zusätzlich müssen die Entlastungsmengen gemessen werden, auch die im Bereich des Bauwerks liegenden Kanäle müssen ausgetauscht werden. Das Büro GBi wurde mit den Voruntersuchungen beauftragt. Das Büro Welker kümmert sich um die Statik.

Christian Bendler, Leiter Sachgebiet Tiefbau, trug dem Ausschuss den Sachverhalt vor, erwähnte auch, das Grundstück sei ein Biotop. Ein Einzugsgebiet von 16 Hektar von Beutelsdorf und Haundorf wird dadurch erfasst.

Geplant ist wie in Niederndorf ein Häuschen mit Satteldach und roten Ziegeln. Baubeginn ist im Oktober 2019, im November 2020 soll das Projekt fertig sein, das wegen Vogelbrutzeiten auch unterbrochen werden muss. Beim Bau muss der angrenzende Weiher abgedichtet werden.

Anwohner sollen aufgefordert werden, ihre Rückstausicherungen zu prüfen. Curd Blank (SPD) regte an, die Südseite des Daches mit Photovoltaik zu belegen: "Das kostet heutzutage nichts mehr." Bendler begründete den finanziellen Aufwand auf Nachfrage von Holger Auernheimer (SPD) auch mit großen Schaltschränken zur Steuerung der Messeinheiten. Die Kosten sind bereits im Haushalt Stadtentwässerung vorgesehen.

Ebenfalls bereits im Etat abgebildet ist die Radwegebeleuchtung, die zwischen Herzogenaurach, Hauptendorf und Niederndorf zu einem Preis von 225 256 Euro vervollständigt wird. 48 neue, sechs Meter hohe Lichtmasten, ausgestattet mit LED-Technik, werden auf zwei Kilometern Länge errichtet. Jede Leuchte verfügt über Sensortechnik. Bernhard Schwab (CSU) merkte an, seine Fraktion habe dies schon vor Jahren mit Solarausstattung gefordert. Bürgermeister German Hacker erwiderte, dies sei nicht praxistauglich gewesen. Die kabelgebundene Beleuchtung installieren die Herzo Werke.

Ausgetauscht für 68 779 Euro werden auch28 Beleuchtungsmasten für Straßenlaternen. Die Standsicherheit ist nicht mehr gewährleistet, wie Zugversuche ergaben.

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