Punkte und Petrak weg

4.12.2016, 20:55 Uhr
Nichts zufeiern gab es diesmal für Michal Petrak (rechts).

Nichts zufeiern gab es diesmal für Michal Petrak (rechts). © Ralf Rödel

Vor dem Spiel war schon klar, dass Spielertrainer Daniel Jun und Dan Heilman wegen Grippe passen mussten, nach sieben Minuten war auch „Game over“ für einen dritten Routinier. HEC-Sprecher Stefan Hobner hielt nach einem Zusammenprall von Petrak und dem Weidener Marko Babic eine Strafe zwar für vertretbar, aber das Strafmaß für zu hoch. Die Schiris entschieden auf Kniecheck und sprachen einen Feldverweis aus, obwohl eine Verletzungsfolge nicht vorgelegen habe, was eigentlich vorgesehen sei.

So kam Babic schon eine Minute später wieder aufs Eis und war auch an der Vorbereitung der Weidener Führung beteiligt, die in fünf Minuten Überzahl fast zwangsläufig fallen musste. Er legte für Ales Jirik auf, dessen Schuss von der blauen Linie Martin Heinisch unhaltbar ins Tor abfälschte.

Im Spiel „Fünf gegen Fünf“ waren Oberpfälzer zunächst auf Augenhöhe, aber im Powerplay waren die Blue Devils teuflisch stark. Kurz vor dem ersten Seitenwechsel hatten die Alligators schon gehofft, das Schlimmste überstanden zu haben, doch mit einer schulbuchmäßigen Kombination von Matt Abercrombie und Patrick Schmid erzielten die Hausherren 7,7 Sekunden vor der Sirene doch noch das 2:0.

Dasselbe Duo sorgte im zweiten Drittel in wechselnden Rollen für die Vorentscheidung. Schon in der 22. und 27. Minuten fielen die beiden Treffer in diesem Durchgang. Und trotz der personellen Misere spielte der HEC eigentlich munter mit, doch das hoch verdiente Ehrentor wollte nicht fallen. Ales Kreuzer und Lukas Lenk trafen jeweils den Außenpfosten, Max Cejka, Tomas Rousek und Martin Vojcak vergaben hochkarätige Chancen.

So war vom letzten Drittel nicht mehr viel zu erwarten. Immerhin wurde den 1100 Fans in der 43. Minute noch eine Rauferei mit vier Beteiligten und zwölf Strafminuten geboten – und der Höchstadter Ehrentreffer durch Goalgetter Ales Kreuzer, der allerdings viel zu spät kam, um dem Spiel noch eine Wende geben zu können.

Das nächste Wochenende ist dann ein ganz wichtiges: In Schönheide und daheim gegen Waldkraiburg warten zwei schlechter platzierte Teams. Da brauchen die Alligators dringend Punkte, um ihr großes Ziel, das Vermeiden der Abstiegsrunde, nicht aus den Augen zu verlieren.

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