Donnerstag, 17.10.2019

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Realschule holt sich die Stadtmeisterschaft

Wenn vier Herzogenauracher Schulen gegeneinander Fußball spielen, gewinnen eigentlich alle - 12.07.2019 16:04 Uhr

„Wir spielen mit Abseits-Regelung“, kündigt Christoph Zeller vor den Mannschaften an, die aus Schülern der achten und neunten Klassen bestehen. © Foto: Hans von Draminski


"Erfunden" hat das Turnier Christoph Zeller. Der 29-Jährige arbeitet als Lehrer bei der Mittelschule und spielt unter anderem beim SV Buckenhofen. "Jeder spielt gegen jeden", erklärt Zeller den simplen Spielmodus. In der Mittagszeit holt sich die Mannschaft der Realschule gegen das Team des Liebfrauenhauses den Pokal. Für die Turniergewinner gibt es einen Wanderpokal, der entfernt an die FIFA-WM-Trophäe erinnert, sowie eine kleinere Pokalausgabe, die in der Schule bleibt. Designt und produziert wurden die beiden Pokale im Zinnguss-Betrieb der Familie Zeller.

Wanderpokal ausgelobt

Die Stadtmeisterschaft der Schulen soll laut Christoph Zeller künftig jährlich laufen – deshalb ist der Pokal auch als Wanderpreis ausgelobt, der Jahr für Jahr ein neues Heim in der Ehrenvitrine der jeweiligen Schule finden soll.

Hart, aber immer fair ging es bei der Fußball-Stadtmeisterschaft der Schulen zu: Auch bei diesem Duell wurde niemand verletzt. © Foto: Hans von Draminski


 Klar, dass die Schul-Stadtmeisterschaft auch ein integratives Projekt sein will – und der Ansatz funktioniert: Die jugendlichen Kicker, die aus den achten und neunten Klassen kommen und im Durchschnitt zwischen 14 und 15 Jahre alt sind, wirken bei ihren jeweils nur 20 Minuten langen Begegnungen – nur das Endspiel geht über zweimal zwölf Minuten – absolut professionell. Rote und Gelbe Karten können bei den ebenfalls sehr jungen Schiedsrichtern meistens in der Tasche bleiben, weil sich fast alle brav an die Regeln halten.

Und die Schulfamilien jubeln ihren Helden zu. Auf dem Sportplatz hinter den Schulen herrscht nach dem Turnier in der Mittagszeit entspannte Volksfest-Stimmung. Auch bei der Siegerehrung ist der Jubel groß. So soll es sein.

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