Donnerstag, 23.05.2019

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Röttenbach: Große Beute mit Enkeltrick

Seniorin um mehrere tausend Euro betrogen - 28.03.2019 11:53 Uhr

Symbolbild © colourbox.com


Eine Frau rief die ältere Dame am Mittwochvormittag bei der Seniorin in Röttenbach an und gab sich als deren Verwandte aus. Durch geschickte Gesprächsführung erweckte sie bei ihrem Opfer den Eindruck, es handele sich tatsächlich um deren Tochter. Sie erklärte der älteren Dame, dringend auf finanzielle Hilfe angewiesen zu sein und forderte Bargeld.

Die Seniorin übergab schließlich zwischen 12.30 und 13.00 Uhr mehrere tausend Euro in der Ringstraße an einen ihr unbekannten Mann. Der Abholer gab sich als Bekannter der Anruferin aus.

Das Opfer beschreibt den Abholer wie folgt: Der Mann ist etwa 1,75 Meter groß, hat eine schlanke Statur und einen dunklen Teint. Er hat schwarze lockige Haare und eventuell einen Drei-Tage-Bart. Zum Tatzeitpunkt war der Mann mit einer dunklen Jacke und dunkelblauen Jeans bekleidet.

Nach der Geldübergabe flüchtete der Abholer von der Ringstraße in Richtung Ortsmitte. Die Fahndung blieb bislang erfolglos.

Die Ermittlungen hat das Fachkommissariat der Kriminalpolizei Nürnberg übernommen. Die Beamten bitten um Hinweise aus der Bevölkerung unter = (0911) 2112-3333.

Zudem warnt die Polizei vor der perfiden Masche der Trickbetrüger und gibt folgende Verhaltenstipps:

Seien Sie misstrauisch, wenn sich am Telefon jemand nicht selbst mit Namen vorstellt. Nennen Sie niemals die Namen Ihrer Verwandten, fordern Sie den Anrufer vielmehr auf, seinen Namen selbst zu nennen.

Geben Sie keine Details zu Ihren familiären oder finanziellen Verhältnissen preis.

Legen Sie sofort den Telefonhörer auf, sobald Ihr Gesprächspartner Geld von Ihnen fordert.

Vergewissern Sie sich, ob der Anrufer wirklich ein Verwandter (z.B. Enkel) ist: Rufen Sie die jeweilige Person unter der bisher bekannten und verwendeten Rufnummer selbst an und lassen sich den Sachverhalt bestätigen.

Übergeben Sie niemals Geld oder andere Wertgegenstände an unbekannte Personen.

Lassen Sie sich nicht einschüchtern oder unter Druck setzen. Ihre wirklichen Verwandten werden Verständnis dafür haben und Sie keinesfalls unter Druck setzen.

Informieren Sie sofort die Polizei unter der Notrufnummer  110, wenn Ihnen der Anruf verdächtig vorkommt.

Sollten Sie Opfer geworden sein, zeigen Sie den Vorfall umgehend bei der Polizei an.

Angehörige bittet die Polizei, ihre älteren Verwandten zu informieren.

  

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