Röttenbach: Schön, aber noch nicht perfekt

17.4.2021, 11:51 Uhr
Der Röttenbacher Rathausplatz ist schön, aber noch nicht perfekt: So fehlt noch eine Treppenbeleuchtung und auch am Briefkasten soll noch etwas getan werden. Außerdem soll an der grünen Fassadenfront noch eine Uhr installiert werden.

Der Röttenbacher Rathausplatz ist schön, aber noch nicht perfekt: So fehlt noch eine Treppenbeleuchtung und auch am Briefkasten soll noch etwas getan werden. Außerdem soll an der grünen Fassadenfront noch eine Uhr installiert werden. © Nikolaus Spörlein

Als SPD-Mann Horst Bittel in der Gemeinderatssitzung die einzelnen Punkte vortrug, kam er zuallererst auf die steinerne Treppe zum Eingang hin zu sprechen. Die zu begehen sei bei Dunkelheit nicht ungefährlich. Nur jede zweite Stufe sei von der Beleuchtung erfasst. Ein Manko, das auch schon anderen in der Runde aufgefallen ist.

Dunkle Stellen ausleuchten

Fachleute sollen sich nun Gedanken machen, wie man mit zusätzlichen Lichtquellen die dunklen Stellen ausleuchten kann ohne anderswo zu blenden. Mit Strahlern mit verminderter Leuchtkraft sollte das zu machen sein, sagte Projektplaner Bernd Ernst. Der am Rathauseingang angebrachte Briefkasten sei wegen der Treppen für Leute mit Gehbehinderung nur schwer zu erreichen, so eine weitere SPD-Beobachtung. Abhilfe könnte ein weiterer Einwurf im unteren Bereich sein. Auch darüber will man sich Gedanken machen, und zwar im Bauausschuss, der sich an die Detailarbeit machen soll.

"Drive-in"-Postkasten?

Sogar die Möglichkeit, Post vom Autositz aus einzuwerfen, wurde angesprochen. Ein "Drive-in"-Postkasten, wie Bürgermeister Ludwig Wahl scherzte. Gefahrenpotenzial bergen allerdings zwei kleinere Betonringe. Tückisch vor allem für Autofahrer beim nächtlichen Rangieren, weil die Ringe nicht beleuchtet und außerdem so flach sind, dass sie von manchen Rückfahrsensoren nicht erfasst werden. Ein aufblinkendes Warnlicht, das auf Bewegung reagiert, wäre die Ideallösung fanden die Räte.

Betonrundlinge moniert

Schließlich monierte Bittel die Platzierung der beiden Betonrundlinge an der Nordseite des Pflasters. Die stünden zu weit außen, an einer Stelle bliebe nur eine Restbreite von zirka 65 Zentimetern. Eindeutig zu wenig für Kinderwägen, Rollstühle und Ähnliches, meinte Bittel. Die könnten allerdings auch innerhalb des Platzes passieren, erwiderte Platzgestalter Matthias Rühl. Es sei Teil des Konzepts, dass alle Verkehrsteilnehmer in diesem Bereich gleichberechtigt sind. Trotzdem sollen Fachleute die Möglichkeit prüfen, ob mit einer Begradigung der Abrundung an der Außenseite mehr Platz geschaffen werde könnte. Als Zwischenlösung zumindest.

Gut sichtbare Uhr aufstellen

Die Diskussion über Nachbesserung nutzte Hans Götz, um den Vorschlag einer Frau aus dem Dorf zu platzieren: Irgendwo an geeigneter Stelle eine gut sichtbare Uhr aufstellen. Auch diese Idee nahm der Sitzungsleiter mit auf.

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