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Sonntag, 17.01.2021

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So spannend ist Sterpersdorfs Geschichte

Kreisheimatpfleger legt Publikation vor - 08.01.2021 18:00 Uhr

Georg Schockel (rechts) und Kreisheimatpfleger Manfred Welker (links) vor der Kirche in Sterpersdorf mit der Publikation.

07.01.2021 © Welker


Auch kleinere Ortschaften haben eine interessante Geschichte aufzuweisen. Eine davon ist Sterpersdorf. Mit dem Sterpersdorfer Georg Schockel hat Kreisheimatpfleger Manfred Welker eine Publikation zur Ortsgeschichte zusammengestellt. Das Vorwort verfasste Bambergs Erzbischof Ludwig Schick.

Im Jahr 2005 war ein Buch zum Lauberberg und der Antoniuskapelle erschienen. Die stellt eine bedeutende Wallfahrtsstätte dar. Damals wurde angedacht, die Geschichte der ehemaligen Gemeinde Sterpersdorf für die

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Bewohner aufzuarbeiten.

Unterlagen und Bilder gesammelt

Dazu sammelte Georg Schockel Unterlagen und Bilder. Bei den Recherchen zeigte sich, dass die Region über eine reiche Geschichte verfügt, die nun in mehreren Kapiteln aufgearbeitet wird. Das Werk reicht von der Frühgeschichte bis zu Flurbereinigung und Dorferneuerung.

Die ersten Menschen siedelten hier in der Urzeit und hinterließen ihre Spuren. Johann Baptist Roppelt charakterisierte in seiner "Historisch-topographischen Beschreibung des Kaiserlichen Hochstifts und Fürstenthums Bamberg" 1801 Sterpersdorf als einen Ort, der über " . . . eine kleine Kirche zu St. Veit, ein Gemeindehirtenhaus, 12 andere Häuser, 11 Städel, und eine mit 2 Mahlgängen, einem Schneidegang, Haus, Stadel und Nebengebäuden versehene Mühle" verfügte.

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1818 wurde die Gemeinde Sterpersdorf mit der Greienmühle, Greiendorf und dem Lauberberg gebildet, Weidendorf kam 1966 dazu. Zum 1. Mai 1978 wurde Sterpersdorf nach Höchstadt eingemeindet.

Gotteshaus wurde 1924 erweitert

Initiator für die Errichtung einer eigenen Pfarrei im Jahr 1882 war der Geistliche Rat und Hofkaplan König Ottos von Griechenland, Andreas Arneth, dessen Mutter aus Sterpersdorf stammte.

Das Gotteshaus aus dem Mittelalter wurde 1924 erweitert und 1988/89 mit einer neuen Orgel ausgestattet. Vorgestellt werden auch die Seelsorger der Pfarrei Sterpersdorf und das Pfarrleben. Die anstehenden Arbeiten in der Kirche und im Friedhof werden stets ehrenamtlich geleistet.

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Der Milchviehhaltung wird sich ebenso gewidmet wie dem Steinbruch und den Felsenkellern, den Flurdenkmälern, den Brunnen und der Wasserversorgung.

Dazu werden die Bürgermeister der Gemeinde Sterpersdorf behandelt, die ausgezeichneten Bürger der Gemeinde, die Mutter-Kind-Gruppe und der Frauenstammtisch, die Jagdgenossenschaft, die Freiwillige Feuerwehr oder die Anglerfreunde Greiendorf.

Viele Vertriebene finden neue Heimat

Die Sterpersdorfer Mühle und die Greienmühle werden vorgestellt, außerdem die Aischbrücke zwischen Sterpersdorf und Lonnerstadt, die lange ein Zankapfel war. War die Gemeinde über Jahrhunderte vor allem durch die Landwirtschaft geprägt, so fanden nach dem Zweiten Weltkrieg zahlreiche Heimatvertriebene hier eine neue Heimat.

Sterpersdorf einst und jetzt. Höchstadt 2020. Zu haben bei Georg Schockel, Sterpersdorf 22, Preis 40 Euro.

wel

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