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SPD Weisendorf: Zwei Sitze oder auch mehr

Der Ortsverein geht mit einer mehrheitlich mit Frauen besetzten Liste in die Kommunalwahl. - 13.12.2019 15:44 Uhr

Bei der Weisendorfer SPD-Kandidatenliste für den Gemeinderat war keine Frauenquote nötig.


Am Mittwochabend war die Nominierungsversammlung im Gasthaus Goldner Engel. 14 Leute waren gekommen, neun davon waren stimmberechtigt. Eine vorbereitete Liste wurde per Blockwahl bestätigt. An der Spitze stehen mit Kathrin Rascher und Angelika Mechtold-Schmitz die beiden Frauen, die im amtierenden Rat die SPD-Fraktion bilden. Diese beiden Sitze am Ratstisch halten oder gar noch welche dazugewinnen – das gab Kathrin Rascher als Ziel für den bevorstehenden Urnengang aus. Das weiblich dominierte Aufgebot besteht nur zur Hälfte aus Parteimitgliedern, das heißt, es handelt sich um eine offene Liste. Sie setzt sich jeweils zur Hälfte aus Kandidaten, die schon einmal zur Wahl gestanden waren, und lokalpolitischen Neulingen zusammen. Die Kandidaten kommen ausnahmslos aus der Ortschaft Weisendorf selbst.

Den Bürgermeister eingeschlossen sind im Marktgemeinderat 21 Sitze zu vergeben. In der aktuellen Konstellation stellt die SPD mit ihren beiden Mandatsträgerinnen die kleinste Fraktion, ebenso wie Bündnis 90/ Die Grünen, die bislang ebenfalls zwei Vertreter entsenden.

Die stärkste Kraft im Rathaus ist die CSU mit sieben Sitzen. Vor den Wahlen wollen die Sozialdemokraten keine Aussagen über mögliche Koalitionsbildungen treffen, so Spitzenkandidatin Kathrin Rascher. Weder stellt die SPD einen eigenen Bürgermeisterkandidaten noch stellt sie sich hinter einen anderen Bewerber. Neben der Fortführung laufender Projekte wie der Bauleitplanung, dem Städtebau oder der Sanierung des Badweihers stellt die Weisendorfer SPD die Stärkung des Schulstandortes und die Verkehrssicherheit innerorts auf ihrer Agenda nach vorne. Darüber hinaus vermisse man einen Gehsteig auf der Nordseite der Erlanger Straße, hieß es in der Aussprache nach der Nominierung. Den beiden bereits genannten Gemeinderätinnen folgen auf dem Wahlvorschlag in dieser Reihenfolge: Guido Küspert, Meike Roberts, Ute Kiourtidis, Nikolaos Kiourtidis, Christine Schieb, Heike Claus, Lambrini Hendel, Stephan Rascher, Nicole Müller und Waltraud Segschneider.

KARL-HEINZ PANZER

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