Alarm

Starkregen: Die Feuerwehren Erlangen-Höchstadt ziehen Bilanz

10.6.2021, 17:22 Uhr
Die Gemeinde Wachenroth traf der Starkregen besonders heftig.

Die Gemeinde Wachenroth traf der Starkregen besonders heftig. © Sebastian Weber, NN

Lokal begrenzt und gebietsweise unterschiedlich fielen die starken Regenschauer in den ersten Tagen des Juni aus. Der Deutsche Wetterdienst gab seit Samstag, 5. Juni, fast täglich – meist für den Nachmittag – eine amtliche Unwetterwarnung heraus. Am späten Samstagnachmittag waren die Feuerwehren aus dem Erlanger Oberland im Bereich Eckental gefordert. Zeitgleich zog auch eine Gewitterzelle über den Aischgrund und brachte überflutete Straßenzüge und vollgelaufene Keller mit sich. Im Einsatz waren an diesem Abend die Feuerwehren Eckenhaid, Eschenau und Forth, sowie im Norden des Landkreises die Feuerwehren Höchstadt/Aisch, Neuhaus, Adelsdorf, Aisch, Saltendorf-Bösenbechhofen, Förtschwind-Greuth und Warmersdorf-Buchfeld. Mit insgesamt knapp zehn Einsätzen viel der erste Teil der Gewitterserie noch recht harmlos aus.

Adelsdorf: Zwölf Meldungen innerhalb kurzer Zeit

Am Montagabend, 7. Juni, trafen die starken Niederschläge ausschließlich den Aischgrund. In Adelsdorf gingen innerhalb kurzer Zeit zwölf Meldungen ein. Auch hier galt es vollgelaufene Keller auszupumpen oder ausgehobene Gullideckel auf Straßen zu sichern. Stellenweise stand das Wasser Zentimeterhoch in der ein oder anderen Senke.

Die Gemeinde Wachenroth traf der Starkregen besonders heftig.

Die Gemeinde Wachenroth traf der Starkregen besonders heftig. © Sebastian Weber, NN

Am Dienstag ebenfalls gegen Abend wurden die Kräfte aus dem Ebrachgrund im Gemeindegebiet Wachenroth auf den Plan gerufen. Das gleiche Bild zeigte sich hier mit einigen Wassermassen auch auf Straßen und in Gärten. Im Einsatz waren hier die Feuerwehren Wachenroth, Weingartsgreut, Warmersdorf-Buchfeld, Elsendorf und Mühlhausen.

Festzustellen ist, dass überschüssiges Oberflächenwasser oftmals nicht schnell genug abfließen oder auch versickern kann, da es bei solch intensiven Niederschlägen zu viel Wasser auf einmal darstellt. Auch Äcker und Wiesen kommen mit den Wassermassen oft nicht klar und so fließt es einfach seinen natürlichen Weg bevor es in den Boden gelangt.

Insgesamt fast 50 Einsätze und mehrere Abendstunden leisteten die Kräfte ehrenamtlich zum Schutz und zur Rettung von Sachwerten.

Die Gemeinde Wachenroth traf der Starkregen besonders heftig.

Die Gemeinde Wachenroth traf der Starkregen besonders heftig. © Sebastian Weber, NN

Keine Kommentare