Donnerstag, 27.02.2020

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Thomas Menter: Neues Gesicht im Krankenhaus Höchstadt

Der 53-Jährige wird Nachfolger von Albert Prickarz - 13.02.2020 18:14 Uhr

Der neue kaufmännische Leiter Thomas Menter des Höchstadter Krankenhauses (3. von links) mit: Dr. Martin Grauer, Landrat Alexander Tritthart und Pflegedienstleiterin Bianca Dotterweich. © Matthias Kronau


Er übernimmt den Staffelstab vom bisherigen kaufmännischen Leiter Albert Prickarz, der aus rein privaten Gründen das Kreiskrankenhaus verlässt, wie am Donnerstag bei einem Pressegespräch betont wurde.

Prickarz war sieben Jahre lang in Höchstadt tätig und übernimmt nun eine Aufgabe bei den Alb-Fils-Kliniken in Göppingen.

Thomas Menter ist 53 Jahre alt und wohnt derzeit in Landsberg/Lech, plant aber mittelfristig einen Umzug nach Franken.

Der studierte Betriebswirt war zunächst 20 Jahre bei der AOK beschäftigt, zunächst als Betriebsprüfer in Bad Tölz/Miesbach, und dann ab 2001 bis 2015 als Verhandlungsführer (Budget) für die AOK Bayern.

2015 wechselte er quasi auf die andere Seite, nämlich in eine Aufgabe in einer Klinik. Bei den Starnberger Kliniken (Starnberg, Penzberg, Seefeld) war Thomas Menter drei Jahre Leiter Finanzen/Controlling, 2018 ging er als Geschäftsführer zum Helios Spital nach Überlingen. Nach einer kurzen Episode bei den SRH-Kliniken entschied er sich für eine Bewerbung für die überraschend frei werdende Stelle in Höchstadt.

Für die Position hat es 15 Bewerbungen gegeben, verriet Landrat Alexander Tritthart, was er als sehr positives Zeichen für das Kreiskrankenhaus wertete. Nach einigen Runden sei Thomas Menter am Ende der gewesen, der sowohl den Kreistag als auch den Ärztlichen Leiter Dr. Martin Grauer sowie Pflegedienstleiterin Bianca Dotterweich am meisten überzeugte.

Nach der Einarbeitung ab Mitte März wird es darum gehen, das Krankenhaus auf der Zielgerade der Umbauten auf geradem Kurs zu halten. Durch den Umbau ist die Zahl der Betten derzeit niedriger, wird jedoch wieder auf rund 80 Betten steigen. Wie fast alle Krankenhäuser muss auch das Höchstadter Haus mit einem Defizit zurechtkommen. Es lag 2019 bei rund 2,5 Millionen Euro, für 2020 ist ein Minusbetrag von 2,1 Millionen Euro eingeplant.

"Es wird darum gehen, die Menschen von der hochqualifizierten Arbeit und dem menschlichen Umgang im Höchstadter Krankenhaus zu  überzeugen."  Dass das in Höchstadt tatsächlich so ist, habe er bereits in vielen Geprächen feststellen können. "Ich freue mich auf die Aufgabe."

Hier geht's zum Kreiskrankenhaus Höchstadt

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