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Wölfe siegen im Franken-Derby

Mit 3:6 haben die Eishockey-Cracks des HEC gestern Abend gegen Selb verloren, die im letzten Drittel clever agierten. - 22.11.2019 22:25 Uhr

Ein sehenswertes Spiel sahen die gut 800 Zuschauer im Höchstadter Eisstadion. Es gab viele Torszenen, wie diesen Versuch von Michal Petrak, die Selber Defense um Florian Ondruschka und Goalie Niklas Deske zu überwinden. © Edgar Pfrogner


Adam Suchomer gab sein Comeback nach seinem Kieferbruch, während Robin Maly verletzungsbedingt an diesem Abend nicht im Aufgebot stand.

Munterer Beginn

Die Begegnung begann munter und blieb sehenswert. Schon nach 33 Sekunden konnten die Höchstadter Fans jubeln: Martin Vjcak gelang ein Verteidiger-Tor. Patrik Rypar hatte vorgelegt. Die Gäste freilich waren gefährlich. In der vierten Minute testete ihr Topscorer Richard Gelke HEC-Torhüter Patrick Golombek, und bereits in der sechsten Minute kam Landon Gare alleine durch und überwand den HEC-Goalie.

Die Selber setzten die Hausherren nun gehörig unter Druck. So sehr, dass selbst zwei Selber Strafzeiten den Alligators nichts einbrachten. Obwohl sich der HEC durchaus wehrte. In der 12. Minute traf Max Otte den Selber Pfosten. In der 18. gelang auch Michal Petrak dieses Kunststück und in der 20. setzt Patrick Rypar den Puck zum dritten Mal an den Pfosten.

Selb agierte da effektiver: Fünf Sekunden vor der Drittelpause brachte Kenneth Turner die Oberfranken in Führung.

Bislang hatten die Fans beider Teams, die für gehörig Stimmung im Eisstadion sorgten, ein sehenswertes Spiel erlebt. Auch das der Young Alligators U 9 und U 11, die in der Drittelpause eine Einlage gaben.

Die Freude auf Höchstadter Seite wurde freilich kurz nach dem Eröffnungsbulli des zweiten Drittels getrübt: Das Spiel ging genauso weiter, wie es am Ende des ersten Drittels verlaufen war.

Zwei Tore in einer Minute

Die Wölfe ließen die HEC-Verteidiger gar mit zwei Treffern binnen einer Minute förmlich aufheulen. Knapp zwei Minuten nach Beginn bediente Gelke den Stürmerkollegen Christoph Kabitzy, und dieser erhöhte auf 1:3. Weitere 45 Sekunden später stockte Landon Gare auf Vorlage von Florian Ondruschka gar auf 1:4 aus HEC-Sicht auf.

Doch so einfach wollten sich die Alligators doch nicht überrollen lassen. Auch die Höchstadter Fans gaben lautstark zu verstehen: "Wir wollen euch kämpfen sehen!"

Die Mannschaft gab sich einen Ruck. Und sie konnte verkürzen: Jiri Mikesz traf nach Assistenz von Neugebauer und Aab. Die Alligators fassten Mut, blieben dran. Sie feuerten in dieser Phase aus allen Rohren auf den Selber Torhüter Niklas Deske und belohnten sich selbst in der 34. Minute mit dem Anschlusstreffer. Patrick Rypar zu Michal Mlynek, der zu Michal Petrak und es hieß nur noch 3:4.

Die Selber blieben brandgefährlich. Ein wenig ins Schlingern war ihr Spiel dennoch gekommen. Dies zeigte sich in einer Strafzeit, die Dominik Müller kassierte. Den durchgebrochenen Seelmann konnte er nur durch ein Foul am Torschuss hindern.

Die Kabinenpredigt von ihrem Trainer Henry Thom muss die Wölfe wieder auf Trab gebracht haben. Sie begannen das Schlussdrittel druckvoll und zogen erneut davon. Dominik Müller markierte in der 47. Minute das 3:5 aus HEC-Sicht. Die Vorlage zu dem Treffer kam von Florian Ondruschka.

Doch auch die Schützlinge von Martin Sekera hatten ab der 50. Minute ihre Chancen. Sie scheiterten jedoch an Torhüter Niklas Deske. Es reichte nicht: Die Selber machten in der letzten Phase des Spiels den Sack endgültig zu.

Und als Ian McDonald eine gute MInute vor der Schlusssirene einen Pass von Florian Ondruschka zum 3:6 verwertete, war für den HEC auch diese Niederlage besiegelt.

cah/rg

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