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Samstag, 24.08.2019

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Zwei Feste für Football-Fans

Herzo Rhinos und Hemhofen Gechers freuen sich auf einen Heimspieltag - 26.07.2019 17:22 Uhr

Stilechtes Spektakel: Schon zum ersten Heimspiel in der untersten Liga hatten die Herzo Rhinos eine Cheerleader-Truppe am Start. © Foto: Thomas Welker


Beide sind dabei in der Favoritenrolle, denn die Gegner sind die sieglosen Schlusslichter CoTrojans Coburg und Schweinfurt Hornets – und natürlich wollen die Teams r aus ERH dafür sorgen, dass bei den Gästen auch am Samstagabend noch die Null auf der Habenseite steht.

Bei den Rhinos dürfte es spannend sein zu sehen, ob sie sich von der Niederlage in Bamberg erholt haben. Der Neueinsteiger ist verständlicherweise noch etwas unkonstant in seinen Leistungen, ließ sich beispielsweise in Nürnberg die Butter vom bereits geschmierten Brot nehmen, überrollte dann das erfahrene Team von den Coburg Black Hawks mit 32:0 und kassierte dann in Bamberg eine doch deutliche 15:34-Niederlage.

Viel dürfte davon abhängen, ob das zweite Heimspiel der Vereinsgeschichte gegen die CoTrojans wieder so viele Zuschauer wie das erste (800) anlockt. Mit einer ähnlichen Euphorie im Rücken sollte dem Team von Trainer Joachim Gerlach im fünften Saisonspiel der dritte Sieg gelingen.

Die gleiche Punktebilanz weist der Lokalrivale aus Hemhofen vor dem Duell mit Schweinfurt auf. Teamsprecher Theofanis Trintafillos: "Unserem letzten Spiel gegen Nürnberg wurde ein sehr hohes Niveau zugesprochen – fair, spannend und taktisch gut."

Die Gechers sind komplett und freuen sich auf das Schweinfurt-Spiel. Das ist der Gegner, den man im ersten Spiel der Vereinsgeschichte gleich besiegte. Triantafillos: "In diesem Spiel haben wir gelernt, wie es ist, ein fairer Verlierer zu sein, da uns gratuliert und miteinander diskutiert und getrunken wurde. Dieses "Ritual" wurde bei uns zum Alltag – egal wie das Spiel endet."

Dass die Gechers auch sonst ein Herz haben, beweisen sie mit einer Benefizaktion: Hemhofens Thorsten Schwinn und Bernd Blank von den Hornets sind Cousins und freuen sich schon auf das erste Spiel gegeneinander. Wer auch dabei sein wird, ist ihre Tante Petra – sie hat Zungenkrebs und muss unter Folgeerscheinungen der Chemotherapie leiden. Für die weitere Genesung wollen die Vereine ihr finanziell unter die Arme greifen. Am Rande des Spiels gibt es eine Spendenaktion, und die Tickets kosten 1 Euro mehr. 

hp

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