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In ganz Bayern: Polizei kontrolliert heute die Maskenpflicht in Bussen und Bahnen

Nicht alle halten sich an das Gebot, jetzt greift der Staat ein - 13.08.2020 07:01 Uhr

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Maskenpflicht in Bayern: So verhalten sich die Nürnberger

Am ersten Tag der Maskenpflicht in Geschäften und Bussen und Bahnen halten sich die Nürnberger an die Regel zum Schutz vor Corona-Infektionen. Wir haben uns am Montagmorgen am Hauptbahnhof und in den U- und Straßenbahnen umgesehen.


Wenn etwas nicht klappt, startet die Polizei eine Schwerpunktaktion. Raser kennen das, sie kommt das regelmäßig teuer zu stehen. Jetzt soll es die Maskenmuffel erwischen. Denn in allen Fahrzeugen des öffentlichen Nahverkehrs wie der Bahn, an den Bushaltestellen und Bahnhöfen gilt sie, die Maskenpflicht.

Eigentlich eine einfache Regel, die den Menschen auch nicht viel abverlangt. Doch es gibt sie, die Leute, die sich ohne Maske in den Bus setzen. Und die auf die Fahrer losgehen, sie zusammenschlagen, wenn sie an die Vorschrift erinnern. In Frankreich hat das einen Fahrer sogar das Leben gekostet.

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Die Fehler beim Tragen einer Schutzmaske - und wie es richtig geht

Wir alle müssen uns an sie gewöhnen: Masken werden uns im Alltag intensiver begleiten. Doch es gibt Fallstricke bei der Handhabung - wir haben Tipps für die richtige Anwendung.


Die Polizei schaut nach

Damit sich das nicht auch in Bayern wiederholt, hat das Innenministerium heute eine Schwerpunktaktion angeordnet. Den ganzen Tag über kontrollieren Polizeibeamte in Bussen und Bahnen überall in Bayern, ob sich die Fahrgäste an die Vorschriften halten. Das Ganze startet morgens um sieben und wird bis in den Abend dauern. Für 22 Uhr ist das Ende der Aktion angekündigt. "Wir sind den ganzen Tag im Bereich der VAG Nürnberg unterwegs", kündigt die Polizei Mittelfranken bei Facebook an.

Die Polizei erinnert außerdem daran, dass das Tragen einer Maske im ÖPNV für alle Passagiere ab sechs Jahren verpflichtend ist. "Ausnahmen sind nur aus gesundheitlichen Gründen und mit einem ärztlichen Attest möglich", so die Polizei in einer Mitteilung.


Höchster Stand seit Mai: 1226 registrierte Corona-Neuinfektionen


Teurer Spaß

Wen die Polizei ohne Maske erwischt, der muss tief in die Tasche greifen. 150 Euro sind für einen Verstoß gegen die Maskenpflicht fällig, außerdem eine Anzeige wegen des Verstoßes gegen das Infektionschutzgesetz. Ein hoher Preis für ein bisschen Pseudofreiheit, die auf Kosten der Gesundheit anderer geht. Denn dass die Masken das Risiko einer Corona-Infektion erheblich reduzieren, ist längst wissenschaftlich bewiesen.


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