Mittwoch, 29.01.2020

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Jubiläumsprojekt: Der Fürther Stadtwald wächst

Neben der neuen Energiepflanzenplantage wurde weiter aufgeforstet - 25.11.2018 10:00 Uhr

Tobias Gracklauer (rechts) und Stadtförster Martin Straußberger begutachten Stecklinge, die mit einer Pflanzmaschine reihenweise eingesetzt werden. © Foto: Willi Ebersberger


Schauplatz ist eine zweieinhalb Hektar große Fläche bei Burgfarrnbach. Sie befindet sich zwischen B 8, Regelsbacher Straße und Sperberstraße, dem Wanderweg zum Felsenkeller. Im Mai wurde dort bereits ein so genannter Energiewald mit 8500 Pappelstecklingen angelegt, der Brennstoff für Fürths Hackschnitzelheizungen liefern soll.

Die Plantage hat die Trockenheit nach den Worten von Stadtförster Martin Straußberger weitgehend gut überstanden. Nur an einigen Stellen müsse im nächsten Frühjahr nachgepflanzt werden.

Direkt nebenan wurden nun anlässlich des Jubiläumsjahres "200 Jahre eigenständig" 5000 robuste Bäume zur Vergrößerung des Stadtwaldes gepflanzt. Es handelt sich um Spitzahorn, Stieleiche, Buche und Esskastanie. Die Stadt werde damit dauerhaft grüner, schwärmt Oberbürgermeister Thomas Jung: "Davon profitieren auch die nächsten Generationen."

Exakter Abstand

Tatsächlich werde es noch einige Jahre, gar Jahrzehnte dauern, bis die Neupflanzungen so hoch aufragen wie der schon vorhandene Baumbestand im Stadtwald, bestätigte Stadtförster Martin Straußberger. Er wünscht sich weitere Aufforstungen, um die magische Grenze von 600 Hektar zu erreichen. Mit derzeit rund 570 Hektar rücke man dieser Marke "wieder ein Stückchen näher", freut sich Straußberger.

Eingesetzt wurden die 5000 Stecklinge übrigens von der Gunzenhausener Firma Gracklauer Baumschulen, die auch über die dafür nötigen Maschinen verfügt. Im exakt vermessenen Abstand wurden die Jungbäume gepflanzt, damit sie später auch genügend Platz haben.

Volker Dittmar

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