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Montag, 30.11.2020

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Jugend- und Trachtenkapelle Neunkirchen freut sich über 12 neue Ersthelfer

Bei einem Kurs wurden die wichtigsten Handgriffe und ungewöhnliche Merksprüche erlernt - 25.10.2020 14:52 Uhr

Die Jugend- und Trachtenkapelle Neunkirchen kann sich über 12 neue Ersthelfer freuen.

25.10.2020 © JTK Neunkirchen


Tief durchatmen und schon ging es los für 12 Musikerinnen und Musiker der Jugend- und Trachtenkapelle Neunkirchen am Brand zum Erste-Hilfe-Kurs beim BRK in Erlangen. Die Devise „Tief durchatmen“ wird wohl allen Teilnehmern noch lange in Erinnerung bleiben, denn so lautet die erste Handlungsempfehlung für jeden Ersthelfer. Die jüngste Teilnehmerin war erst 15 Jahre alt. Ob ganz Neues erlernen oder zurückliegendes Wissen wieder auffrischen: für jeden gab es an diesem Tag viel zu lernen. Aufgrund der anhaltenden Coronapandemie nicht alle Übungen ausprobiert werden, doch der Dozent zeigte dafür an einem lebenden Objekt die wichtigsten Erste-Hilfe-Maßnahmen. Mit witzigen Merksprüchen, wie „Ich schwöre, wenn Du mir ans Knie fasst, haue ich Dir eine auf die Backe“ für die stabile Seitenlage oder auch „Im Falle eines Falles, klebt Leukoplast fast alles“ wurde es nie langweilig.

Alle drei Jahre Wissen auffrischen

Begeistert war auch der Dozent, dass die Initiative für diesen Kurs vom Jugendleiterteam bzw. der Jugendreferentin Dagmar Bürzle selbst kam. „Als Verein tragen wir die Verantwortung, insbesondere für unsere jüngsten Musikerinnen und Musiker bei Ausflügen, welcher wir auch durch den Besuch eines Erste-Hilfe-Kurses gerecht werden wollen. Somit ist es unser Ziel das Wissen alle drei Jahre aufzufrischen und wieder einen Kurs zu organisieren“, so Dagmar Bürzle über die Hintergründe. Während der Vormittag ganz im Zeichen des „Patienten mit Loch“ stand, ging es nachmittags nach einem reichhaltigen Mittagsbuffet, um welches sich die Teilnehmer selbst gekümmert hatten, noch einmal sehr hitzig zu.

Verletzungen durch Verbrennungen, Verbrühungen oder auch diverse Symptome eines Sonnenstichs galt es zu behandeln. Auch wurde die Benutzung eines AED (automatisierter externer Defibrillator), welche unter anderem in Neunkirchen an öffentlichen Plätzen zu finden sind, für den Ernstfall vorgeführt. Bevor der Tag zu Ende ging, mussten jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer das Erlernte bei der Durchführung einer Reanimation unter Beweis stellen.

nn

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