Donnerstag, 26.11.2020

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Auch bei roter Ampel: Keine Maskenpflicht für Grundschüler im Nürnberger Land

Auch ein Wechsel zum Distanzunterricht sei aktuell noch nicht notwendig - 23.10.2020 16:47 Uhr

Auch wenn die Corona-Ampel im Nürnberger Land offiziell auf rot springt, gilt für Grundschüler eine Ausnahme der Maskenpflicht. 

23.10.2020 © Felix Kästle


Vermutlich am Wochenende wird es so weit sein, vielleicht auch erst Anfang nächster Woche: Der Inzidenz-Schwellenwert von 50 wird dann auch nach der offiziellen Zählweise des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) überschritten. Darauf deuten die Zahlen des Landratsamts hin, dass am Freitag nach eigener Berechnung bereits eine Sieben-Tage-Inzidenz von 60,59 ausweist. Dieser Wert landet in der Regel erst mit Verzögerung beim LGL.

Springt die Corona-Ampel auf Rot, gilt eigentlich die Maskenpflicht in allen Jahrgangsstufen. Von dieser Regelung können die Landkreise und kreisfreien Städte aber abweichen, wie es zuletzt etwa München getan hat. Nun kündigt auch das Nürnberger Land an: "An den Grundschulen wird es keine Maskenpflicht am Platz während des Unterrichts geben."


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Auch ein Wechsel zum Distanzunterricht sei aktuell noch nicht notwendig, so ein Sprecher. Er begründete dies unter anderem mit den ohnehin unmittelbar bevorstehenden Herbstferien.

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Schulen sind laut Schulamt vorbereitet

Noch am Freitagmorgen hatten die Vorzeichen anders ausgesehen. Da hatte das Staatliche Schulamt in Feucht die Schulleitungen der Grund- und Mittelschulen im Landkreis bereits schriftlich darüber informiert, dass man sich ab Montag, spätestens ab Dienstag wieder auf ein Wechselmodell einstellen müsse, so wie es bereits während der Sommermonate in ganz Bayern praktiziert worden war.

"Unsere Schulen sind darauf vorbereitet" betonte Schulrätin Elisabeth Wolfermann auf Nachfrage der Pegnitz-Zeitung, man habe die vergangenen Wochen genutzt, um Konzepte zu entwickeln, wie der Wechselunterricht gut vonstatten gehen könne. Auch eine Notbetreuung für Eltern in systemrelevanten Berufen werde es geben, versicherte Wolfermann, "wir werden abfragen, wer diese benötigt". Sie gehe davon aus, dass es diesmal deutlich weniger Familien als im Frühjahr betreffe, "viele haben mittlerweile doch auf Home-Office umgestellt".

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Man werde den Wechselunterricht momentan noch nicht verfügen, "wir ziehen die Woche bis zu den Ferien noch durch".Gegen Mittag dann, nach langen Beratungen und vielen Telefonaten mit dem LGL, dann die Nachricht aus dem Landratsamt:


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Andreas Sichelstiel

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