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Aufnahmestopp im Laufer Krankenhaus teilweise beendet

Corona-Fälle bei Patienten führten zu Aufnahme- und Entlassungsstopp - 11.02.2021 14:20 Uhr

Langsam kehrt das Krankenhaus zum Normalbetrieb unter Pandemiebedingungen zurück.

11.02.2021 © Fischer


Auf der Station waren drei Fälle unter Patienten aufgetreten und hatten zu einem "Aufnahme- und Entlassungsstopp" geführt (= keine Überweisung in andere Häuser oder zurück an Heime). Die Patienten wurden weiter behandelt oder kamen bei positivem Befund auf die Isolierstation.

Die Rückkehr zum normalen Betrieb unter Pandemiebedingungen steht der chirurgischen Abteilung noch bevor. Hier waren zwei Corona-Infektionen durch Testungen entdeckt worden. "Wenn keine neuen Fälle mehr auftreten, werden wir ab Montag vorsichtig und langsam die halbe Abteilung wieder hochfahren und erste neue Patienten aufnehmen", so Grüneberg.

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Dabei werden die Zimmer jeweils nur mit einer Person belegt. Und wieder eine Woche später soll zum personal­intensiven "Corona-Normalbetrieb" zurückgekehrt werden. Das würde eine virusbedingte nur 50-prozentige Auslastung mit 80 bis 100 Patienten bei insgesamt 188 Betten bedeuten.

Auch sieben Mitarbeiter betroffen

Seit den Infektionen vor zwei Wochen, wovon auch sieben Mitarbeiter der gesamten Belegschaft betroffen waren, sind die Patientenzahlen noch weiter zurückgegangen. Aktuell werden im Laufer Krankenhaus lediglich 66 Patienten betreut, davon 33 auf der Corona-Isolierstation. Zu einer solchen Abteilung war die sogenannte Wahlleistungs-Station umgewandelt worden. Dort im 4. Stock sind die Patienten alle in Einzelzimmern untergebracht.

Insgesamt werden seit Herbst in den Krankenhäusern Lauf und Altdorf mit zusammen 250 Betten ständig zwischen 20 und 30 Coronapatienten (oder Verdachtsfälle) betreut. Nur zwei von ihnen liegen derzeit in Lauf auf der Intensivstation, einer wird beatmet.

Im Vergleich zu dieser Gesamtzahl der Corona-Patienten sind die drei Fälle auf der Inneren und zwei auf der Chirurgie sehr wenig, allerdings wird schon bei zwei Patienten von einem Ausbruch gesprochen und dann greifen die Notfallmaßnahmen. "Und die sind hart, vor allem für die Mitarbeiter", sagt Grüneberg.

Ziel sei es gewesen, diesen Ausbruch durch frühes Erkennen und Isolieren im Keim zu ersticken. Das bedeutet für alle einen extremen Vollschutz, nicht nur auf der Isolierstation. Und dies solange, bis bei den "nicht angenehmen täglichen Tests", zehn Tage lang keine positiven Ergebnisse mehr auftreten. Teil des Anti-Corona-Konzeptes in Lauf ist aber auch eine aufwändige und strikte Trennung des Personals auf der Isolier- und Normalstation.

Clemens Fischer

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