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Montag, 16.09.2019

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Ein Franke moderiert jetzt beim Sportsender Sky

Der Schnaittacher arbeitete schon für Antenne Bayern und als Stadionsprecher - 20.08.2019 20:03 Uhr

Der Schnaittacher Andreas Lengenfelder moderiert seit einigen Wochen die Nachrichten beim Sportsender Sky. © Privat


Wer die Sportnachrichten auf dem frei empfangbaren Kanal des privaten Sportsenders regelmäßig verfolgt, hatte schon mehrfach Gelegenheit, den 31-jährigen Schnaittacher in Aktion zu erleben.

Der junge Journalist beweist sich damit in seinem mittlerweile dritten Medium. Nach seinem Einstieg bei der Tageszeitung zog es ihn zum Rundfunk. Nach einer Ausbildung im Funkhaus Nürnberg war er mehrere Jahre für Radio F "on Air". Neben seiner Arbeit als Radiomoderator konnte er dort auch sein Faible für den Fußball im Allgemeinen und die SpVgg Greuther Fürth im Besonderen pflegen, als er vier Jahre als Stadionsprecher seines Herzensvereins aktiv war.

Deutschlandweites Casting

Damit war 2017 Schluss, als es ihn zum Privatsender Antenne Bayern nach München zog, wo er für die Sparten Sport und Verkehr arbeitet. Zum Fernsehsender Sky kam er über ein deutschlandweites Casting. Mit seinem Bewerbungsvideo schaffte er es unter rund 1000 Bewerbern zunächst in die Top 20 und schließlich nach weiteren Runden bis ins Finale.

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Gewonnen hat das Casting zwar letztlich eine junge Frau, "aber dann kam trotzdem ein Anruf vom Sender, dass sie mich wollen", erzählt Lengenfelder. Offenbar hatte der Schnaittacher nachhaltig Eindruck hinterlassen. So ist er nun seit einigen Wochen regelmäßig auf der Mattscheibe zu sehen. "Für mich ist ein Traum wahr geworden", freut sich der 31-Jährige.

Weiterhin auch bei Antenne Bayern

Sein Hauptarbeitgeber bleibt allerdings der Radiosender Antenne Bayern. Denn ähnlich wie bei Fußballtrainern bekommen auch Fernsehmoderatoren nur zeitlich befristete Verträge; nach Ablauf wird dann neu verhandelt. Dazu ist nicht nur die Doppelbelastung Radio/Fernsehen ein Faktor, auch die Schichten an sich haben es in sich. Ein Sky-Arbeitstag läuft von 16 Uhr bis Mitternacht; auf Sendung ist Lengenfelder dabei regulär ab 19 Uhr.

Fünf Stunden quasi nonstop vor der Kamera - da ist Konzentration und Ausdauer alles, weiß Lengenfelder. Spaß macht es trotzdem; er will seine erste Saison im Fernsehen jedenfalls "nur genießen".

 

Patrick Baer

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