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Freitag, 23.04.2021

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Kristine Lütke: Landratskandidatin für den Kreis Nürnberger Land

Kristine Lütke

© Chris Lorenz, Schnaittach


Name:

Kristine Lütke


Alter:

38


Beruf:

Pflegeunternehmerin


Wohnort:

Lauf a.d. Pegnitz


Partei:

FDP


Liste:

FDP


E-Mail:

kristine.luetke@fdp-bayern.de

Website

https://www.kristine-luetke.de/



Mit mir an der Spitze werden sich in den nächsten sechs Jahren diese drei Dinge als erstes ändern:

Die Digitalisierung unserer Verwaltung darf nicht nur Lippenbekenntnis sein, sondern muss modern und bürgergerecht gestaltet werden. Hier gibt es noch einiges zu tun. Daneben gilt es den Landkreis umfassend für den demografischen Wandel fit zu machen, auch hier geht es um konkrete und praktikable Lösungen für alle Generationen. Auch innovatives und nachhaltiges Wirtschaften sowie das Ermöglichen von lebenslangem Lernen gehören ganz oben auf die Agenda, um unser Nürnberger Land auch in Zukunft lebens- und liebenswert zu erhalten. Neben sozialen und ökonomischen Überlegungen sind immer auch ökologische Herausforderungen mit zu bedenken. Diesen müssen wir mit Mut zu neuen Ideen und mit Innovationskraft nachhaltig begegnen. Eine lebendige Bürgerschaft mit kreativen, neuen Ideen vor Ort sowie ausreichend Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten auch im Erwachsenenalter sind ein Baustein, dem Auseinanderdriften der Gesellschaft in den verschiedenen Lebensbereichen entgegen zu wirken. Die Herausforderungen der Zukunft sind vielfältig, umso mehr möchte ich die Bürger vor Ort stärken und Mut machen zu eigenverantwortlichem Handeln. Das erfordert ein Umdenken in Politik und Verwaltung. Denn die Politik erwirtschaftet keine Steuern, sie schafft keine Arbeitsplätze, und sie löst selbst keine Probleme. Der Landkreis wächst mit seinen Menschen, die ihr Leben in die Hand nehmen, das Gemeinwesen mitgestalten und Verantwortung übernehmen für den Zusammenhalt der Gesellschaft und die Zukunft aller Generationen. Dieses Engagement braucht mehr Anerkennung und auch Entlastung von Bürokratie.

Das größte Ärgernis in meiner Gemeinde/Stadt/in meinem Landkreis ist…

… die Kleinteiligkeit der angestrebten Lösungen. Die Digitalisierung verändert unsere Gesellschaft rasant. Insellösungen bringen uns hier nicht voran. Wir müssen schnell lernen, in allen Lebensbereichen vernetzt zu denken und passende analoge und digitale Netzwerke entwickeln. Nur so gelingt es uns gemeinsam, den anstehenden großen Herausforderungen durch Digitalisierung, demografische Entwicklung und Klimawandel entgegen zu treten und die notwendigen Lösungen zu gestalten. Deshalb brauchen wir zum Beispiel lückenlose Breitband- und Mobilfunkversorgung als wichtige Voraussetzung für gleichwertige Lebensbedingungen in der Stadt und auf dem Land: Damit überall ein Arbeiten daheim möglich wird, damit Unternehmen auf dem Land Chancengleichheit erhalten, damit die Landwirtschaft mit digitaler Unterstützung umweltverträglich und effizient agieren kann, damit touristische Angebote zeitgemäß ausgestaltet werden können und damit Telemedizin und Rettungsketten überall zuverlässig funktionieren. Neben der digitalen muss aber auch die klassische Infrastruktur vor Ort leistungsfähig sein und bleiben. Dazu gehört ein gut ausgebauter und funktionstüchtiger öffentlicher Personennahverkehr. Die Elektrifizierung der S-Bahn Strecke im oberen Pegnitztal ist dabei ein Baustein, das Nürnberger Land auch in Zukunft als Wirtschaftsstandort attraktiv zu erhalten. Denn die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit des Landkreises ist eine der Stellschrauben dafür, ob und wie gut wir den Herausforderungen der Zukunft gewachsen sein werden.

Dafür würde ich auf der Straße demonstrieren:

Gegen jede Art von Extremismus, sei es von rechts, von links oder religiöser Art. Was wir in der heute mehr denn je brauchen, ist eine faktenorientierte Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Fragestellungen. Es ist wichtig, andere Ansichten und Meinungen als die, welche der eigenen Überzeugung entsprechen zumindest anzuhören, auch wenn man diese nicht teilt, um anschließend in die Auseinandersetzung zu gehen. Zudem gilt es „gefühlte Wahrheiten“ auf ihre Stichhaltigkeit zu überprüfen und gegebenenfalls zu korrigieren, wenn die Fakten eine andere Sprache sprechen. Gefühlte Wahrheiten, aber auch der moralisch erhobene Zeigefinger können und dürfen nicht Grundlage der Entscheidungsfindung sein. Denn wir müssen immer die bestmögliche Lösung für unsere Bürger finden. Dabei geht es weniger um das „entweder oder“, sondern vielmehr um ein „sowohl als auch“. Langfristig wirksame, bedachte Kompromisse gepaart mit einer Prise unternehmerischen Denkens sind dabei sinnvoller, als kurzfristige, teilweise beliebige Symbolpolitik ohne Substanz, die sich von Ort zu Ort unterscheidet.

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