Sonntag, 11.04.2021

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Mann stirbt bei Lauf in Bahn: Ersthelfer identifiziert

Reanimationsversuche waren vergeblich - Polizei suchte zwei Fahrgäste - 01.12.2016 16:09 Uhr

An der Haltestelle in Hersbruck stieg der männliche Passagier in die Regionalbahn, die von Neuhaus a.d. Pegnitz in Richtung Nürnberg unterwegs war. Gegen 14.30 Uhr kurz vor dem Bahnhof Rückersdorf kollabierte der Mann, worauf zwei Zugfahrgäste sofort eingriffen und erste Hilfe leisteten. Doch ihre und auch die Wiederbelebungsversuche der alamierten Notarztkräfte blieben ohne Erfolg: Der Mann verstarb kurze Zeit später. Laut Angaben der Polizei könnten sich die Ersthelfer bei dem Verstorbenen mit einer Infektionskrankheit angesteckt haben und wurden zunächst von der Polizei gesucht, weil sie sich entfernten, bevor die Polizei ihre Personalien aufnehmen konnten.

Die beiden Gesuchten meldeten sich am Donnerstag bei der Polizei und wurden von der Kriminalpolizei Schwabach "umfänglich informiert", wie die Pressestelle der Polizei Mittelfranken mitteilte. Die Ansteckungsgefahr sei für die Ersthelfer erhöht gewesen, weil sie durch die Wiederbelebungsversuche näheren Kontakt mit dem Verstorbenen hatten.

"Im Umkehrschluss besteht für die Passanten, die mit im Zug saßen, keinerlei Gesundheitsgefahr", bestätigte Daniel Rotter von der Pressestelle des Polizeipräsidiums Mittelfranken.
 


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jm / ama E-Mail

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