Samstag, 23.11.2019

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Messerattacke in Lauf: Raubüberfall war vorgetäuscht

Der 54-Jährige verstrickte sich bei seinen Aussagen in Widersprüche - 17.01.2017 11:58 Uhr

Am Abend des 9. Dezember 2016 verständigte ein 54-Jähriger die Polizei in Lauf und behauptete in der Höllgasse Opfer eines Raubes geworden zu sein. Wie er der Polizei damals mitteilte, habe der Räuber erst Geld gefordert und danach mit einem Messer zugestochen.

Der 54-Jährige musste damals mit oberflächlichen Schnittverletzungen an Hand und Oberarm in einem Krankenhaus behandelt werden. Die Polizei hatte eine sofortige Fahndung nach dem Täter eingeleitet. Die natürlich nur erfolglos ausgehen konnte, wie sich jetzt herrausstellte.

Die Kripo Schwach konnte nun aufklären, dass der Mann den Raubüberfall frei erfunden hat. Der 54-Jährige hatte sich bei seinen Aussagen immer wieder in Widersprüche verwickelt. Schlussendlich gab er zu, dass er die Tat bloß vorgetäuscht hat.

Gegen den 54-Jährigen wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Vortäuschung einer Straftat eingeleitet.


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