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Logopäde aus Franken wegen Kindesmissbrauchs vor Gericht: Fällt Montag Urteil?

Verging er sich an behindertem Jungen? Großteil des Prozesses ohne Zuschauer - 24.05.2020 19:58 Uhr

Der 38 Jahre alte Angeklagte hatte Anfang März gestanden, sich jahrelang an ihm anvertrauten, behinderten Jungen vergangen zu haben - in mehr als 60 Fällen davon schwer.

Staatsanwaltschaft und Nebenkläger wollen den Deutschen für 13 Jahre und 9 Monate im Gefängnis sehen. Zudem sollte der 38-Jährige ein Berufsverbot erhalten, hatte Staatsanwältin Manuela Teubel von der Generalstaatsanwaltschaft Bamberg in ihrem Plädoyer gesagt. Einige Nebenklagevertreter verlangten darüber hinaus Sicherungsverwahrung für den Logopäden. Diese wird in der Regel angeordnet, um die Allgemeinheit auch nach Verbüßung einer Haftstrafe vor dem Täter zu schützen.

Die Schlussworte und das Urteil werden aufgrund gesetzlicher Vorgaben ohne Öffentlichkeit gehalten - ein Großteil des Prozesses fand zum Schutz der Opfer hinter verschlossenen Türen statt. Der Fall gilt als einer der schlimmsten bekannten Missbrauchsdelikte in Bayern.

dpa

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