Möbelhaus, Schule, Fliegerhorst: Flüchtlingsunterkünfte in Bayern

11.10.2014, 16:14 Uhr
 In der zentralen Erstaufnahmeeinrichtung in Zirndorf sind zurzeit etwa 1100 Menschen - ausgelegt ist das Gelände für 650 Asylbewerber. Viele Flüchtlinge mussten daher vorübergehend unter anderem in Busgaragen, der Kapelle und großen Zelten übernachten. In den vier bisherigen Dependancen in Nürnberg, Neuendettelsau, Lauf und Ammerndorf wohnen insgesamt etwa 320 Flüchtlinge.
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Mittelfranken: ZAE Zirndorf

In der zentralen Erstaufnahmeeinrichtung in Zirndorf sind zurzeit etwa 1100 Menschen - ausgelegt ist das Gelände für 650 Asylbewerber. Viele Flüchtlinge mussten daher vorübergehend unter anderem in Busgaragen, der Kapelle und großen Zelten übernachten. In den vier bisherigen Dependancen in Nürnberg, Neuendettelsau, Lauf und Ammerndorf wohnen insgesamt etwa 320 Flüchtlinge. © David Ebener/dpa

Die Städte Erlangen und Schwabach haben derzeit fast 500 Flüchtlinge in Hallen und Zelten untergebracht. In den kommenden Wochen sollen die Asylbewerber in Erlangen in ein ehemaliges Möbellager verlegt werden, um die Unterkunft in Zelten zu beenden. Auf dem Bauhof des Landkreises Fürth in Altenberg sind etwa 80 Asylbewerber in der Garagenhalle untergebracht.
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Mittelfranken: Freibad West Erlangen

Die Städte Erlangen und Schwabach haben derzeit fast 500 Flüchtlinge in Hallen und Zelten untergebracht. In den kommenden Wochen sollen die Asylbewerber in Erlangen in ein ehemaliges Möbellager verlegt werden, um die Unterkunft in Zelten zu beenden. Auf dem Bauhof des Landkreises Fürth in Altenberg sind etwa 80 Asylbewerber in der Garagenhalle untergebracht. © Edgar Pfrogner

Eine Sporthalle in Nürnberg-Boxdorf war zuletzt mit 100 Menschen voll belegt.
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Mittelfranken: Sporthalle Boxdorf

Eine Sporthalle in Nürnberg-Boxdorf war zuletzt mit 100 Menschen voll belegt. © Eduard Weigert

Als Not-Außenstellen wurden zwei große Festzelte in Nürnberg aufgestellt (Deutschherrenwiese und Frankenstraße). Platz war dort für 300 beziehungsweise 100 Menschen. Die Zelte wurden schon mehrmals geschlossen und dann wieder belegt - meist aber nicht voll. Die dort lebenden Menschen kommen nach Roth.
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Mittelfranken: Frankenstraße Nürnberg

Als Not-Außenstellen wurden zwei große Festzelte in Nürnberg aufgestellt (Deutschherrenwiese und Frankenstraße). Platz war dort für 300 beziehungsweise 100 Menschen. Die Zelte wurden schon mehrmals geschlossen und dann wieder belegt - meist aber nicht voll. Die dort lebenden Menschen kommen nach Roth. © Horst Linke

In der Bundeswehrkaserne Roth leben seit dieser Woche ebenfalls Flüchtlinge. Bis zu 550 Asylbewerber können dort wohnen, wenn der Umbau beendet ist. Die Nutzung der Gebäude ist für zwei Jahre zugesagt.
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Mittelfranken: Kaserne Roth

In der Bundeswehrkaserne Roth leben seit dieser Woche ebenfalls Flüchtlinge. Bis zu 550 Asylbewerber können dort wohnen, wenn der Umbau beendet ist. Die Nutzung der Gebäude ist für zwei Jahre zugesagt. © Scherbel Carola

Im ehemaligen Möbelhaus Höffner in Fürth leben seit Mitte September etwa 450 Asylbewerber. Das Haus gilt wegen der großen Fläche als Glücksfall.
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Mittelfranken: Möbelhaus Fürth

Im ehemaligen Möbelhaus Höffner in Fürth leben seit Mitte September etwa 450 Asylbewerber. Das Haus gilt wegen der großen Fläche als Glücksfall. © Ralf Rödel

In der Bayernkaserne - Hauptstandort der Münchner Erstaufnahmeeinrichtung - leben derzeit etwa 2200 Asylbewerber. Bis Ende des Jahres sollen es hier nur noch 1200 Menschen sein. In den Münchner Dependancen in der St.-Veit-Straße, der Baierbrunner Straße und der Funkkaserne wohnen insgesamt etwa 800 Flüchtlinge. Die frühere Bundeswehrkaserne wird seit Ende August für die Erstaufnahme genutzt. Der Mietvertrag mit dem Bund läuft fünf Jahre.
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Oberbayern: Bayernkaserne München

In der Bayernkaserne - Hauptstandort der Münchner Erstaufnahmeeinrichtung - leben derzeit etwa 2200 Asylbewerber. Bis Ende des Jahres sollen es hier nur noch 1200 Menschen sein. In den Münchner Dependancen in der St.-Veit-Straße, der Baierbrunner Straße und der Funkkaserne wohnen insgesamt etwa 800 Flüchtlinge. Die frühere Bundeswehrkaserne wird seit Ende August für die Erstaufnahme genutzt. Der Mietvertrag mit dem Bund läuft fünf Jahre. © dpa

Etwa 180 Asylbewerber sind seit Anfang Oktober im stillgelegten Teil des Fliegerhorstes Fürstenfeldbruck untergebracht. Langfristig sollen in den ehemaligen Soldatenwohngebäuden 400 bis 600 Asylbewerber leben. Bis Ende 2017 kann das Gelände dafür genutzt werden.
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Oberbayern: Fliegerhorst Fürstenfeldbruck

Etwa 180 Asylbewerber sind seit Anfang Oktober im stillgelegten Teil des Fliegerhorstes Fürstenfeldbruck untergebracht. Langfristig sollen in den ehemaligen Soldatenwohngebäuden 400 bis 600 Asylbewerber leben. Bis Ende 2017 kann das Gelände dafür genutzt werden. © dpa

Auch in der ehemaligen Maria-Ward-Realschule in Eichstätt wohnen nun für ein Jahr etwa 200 Asylbewerber. Möglich wäre hier ein Ausbau für 250 bis 300 Menschen.
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Oberbayern: Maria-Ward-Realschule Eichstätt

Auch in der ehemaligen Maria-Ward-Realschule in Eichstätt wohnen nun für ein Jahr etwa 200 Asylbewerber. Möglich wäre hier ein Ausbau für 250 bis 300 Menschen. © dpa

Als Überbrückungsmaßnahmen dient auch die ehemalige Feriendorfanlage Bayernpark in Siegsdorf im Landkreis Traunstein. Seit dem 21. September sind dort 200 Flüchtlinge untergebracht - nach den Planungen für vier Wochen.
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Oberbayern: Bayernpark Siegsdorf

Als Überbrückungsmaßnahmen dient auch die ehemalige Feriendorfanlage Bayernpark in Siegsdorf im Landkreis Traunstein. Seit dem 21. September sind dort 200 Flüchtlinge untergebracht - nach den Planungen für vier Wochen. © dpa

Auf dem General-Abrams-Komplex in Garmisch-Partenkirchen, einer ehemaligen US-Liegenschaft sind seit Anfang Oktober für vier Wochen bis zu 300 Asylbewerber untergebracht.
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Oberbayern: General-Abrams-Komplex Garmisch-Partenkirchen

Auf dem General-Abrams-Komplex in Garmisch-Partenkirchen, einer ehemaligen US-Liegenschaft sind seit Anfang Oktober für vier Wochen bis zu 300 Asylbewerber untergebracht. © dpa

Als weiterer Standort für bis zu 300 Asylbewerber sind Flächen der ehemaligen McGraw-Kaserne in München geplant. Kurzfristig werden auch immer wieder Flüchtlinge in Hotels untergebracht.
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Oberbayern: McGraw-Kaserne München

Als weiterer Standort für bis zu 300 Asylbewerber sind Flächen der ehemaligen McGraw-Kaserne in München geplant. Kurzfristig werden auch immer wieder Flüchtlinge in Hotels untergebracht. © dpa