18 neue Referendare am Willibald-Gluck-Gymnasium

13.9.2019, 15:00 Uhr
18 Referendare sind am WGG begrüßt worden. Ab sofort dürfen sie die Theorie aus dem Hörsaal in der Praxis einsetzen.

18 Referendare sind am WGG begrüßt worden. Ab sofort dürfen sie die Theorie aus dem Hörsaal in der Praxis einsetzen. © Foto: Elias Hegelheimer

Die "Schüler mit dem Schlüssel zu den Lehrertoiletten", wie Oberstudienrat Wilfried Gelo schmunzelnd den Begriff Referendar erklärte, werden nun in einem zweijährigen Referendariat zu Gymnasiallehrern ausgebildet und auf ihr 2. Staatsexamen und ihren Beruf vorbereitet.

Die Seminarlehrer sind dabei ihre Ansprechpartner. Aufgrund ihrer langjährigen Erfahrung können sie den Referendaren helfen, sich zu einer ausgereiften Lehrerpersönlichkeit zu entwickeln und Unterrichte zu meistern.

Denn einfach ist der Schritt von der Theorie, die man in der Universität erlernt, hin zu der Praxis, die man dann im Unterricht anwenden muss, nicht, da lebendige Schüler doch ein bisschen anders agieren und reagieren, als die aus dem pädagogischen Lehrwerk. Neben den bürokratischen Sachen wie Vereidigung, Verpflichtungen als angehende Lehrer, Leben als Beamter und anderes, wurde ihnen auch von Schulleiter Schiffer die derzeitige Situation als Lehrer in der Jobbörse geschildert.

Von den 23 Referendaren aus dem letzten Seminar, haben 13 zumindest eine Planstelle erhalten und in der Zukunft sehe es sogar noch besser aus, da vor allem durch das erneute Wechseln auf das G 9, womit es wieder neun Jahre am Gymnasium sein werden, mehr Stellen benötigt werden. Anscheinend würden in den nächsten Jahren auch, wenn man den Prognosen glaube, mehr Kinder als gedacht in ein Gymnasium gehen, so Schiffer.

Dieses Jahr ist das erste Mal seit längerer Zeit, dass es wieder mehr männliche als weibliche Referendare am WGG gibt. Drei der Referendare sind auch Teil des Satellitenseminars, einer Kooperation zwischen Ostendorfer und Willibald-Gluck-Gymnasium.

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