Pettenhofener Gruppe: Wassermeister informiert

194 Meter lang: Wasserleitung Hartenhof ist so gut wie fertig

21.9.2021, 17:58 Uhr
Die alte Wasserleitung aus dem Jahr 1981 wurde erneuert -

Die alte Wasserleitung aus dem Jahr 1981 wurde erneuert - "höchste Zeit", so Wassermeister Elmar Halk.  © Patrick Pleul, dpa

Bei der letzten Sitzung des Zweckverbands zur Wasserversorgung der Pettenhofener Gruppe informierte Wassermeister Elmar Halk über die jüngsten Baumaßnahmen. Noch in dieser Woche sollen die Arbeiten zum Neubau der 194 Meter langen Wasserleitung Hartenhof abgeschlossen werden mit Erneuerung der zehn Hausanschlüsse.

Provisorisch verschlossen

Es sei „wirklich Zeit gewesen“, diese Leitung aus dem Jahr 1981 zu erneuern, so der Wassermeister. Wie er weiter informierte, hat es einen Ortstermin gegeben mit Bürgermeister Ludwig Lang. Der Rohrgraben wird nur provisorisch, aber tauglich für den Winterdienst, verschlossen, da beabsichtigt ist, die Ortsstraße im nächsten Jahr neu zu asphaltieren.

Nach Kostenrichtwert betragen die Baukosten rund 50.000 Euro, durch die Eigenleistung wird der Betrag letztendlich bei 30.000 bis 35.000 Euro liegen, schätzte Halk. Die Maßnahme wird über die Richtlinien für Zuwendungen zu wasserwirtschaftlichen Vorhaben RZWas gefördert, der Förderantrag wird bis zum 15. Oktober eingereicht.

Drei Baumaßnahmen in Alfeld

Zeitgleich laufen aktuell in Alfeld drei Baumaßnahmen mit den Wasserleitungen in der Hersbrucker Straße, am Tiefen Weg und am Kugelplatz. Halk hofft, auch diese Arbeiten pünktlich bis Mitte Oktober abschließen und abrechnen zu können.

Im Rahmen der Kooperation wurde auch eine Wasserleitung von Betzenberg nach Dettnach im Landkreis Amberg-Sulzbach verlegt. Halk lobte die gute Zusammenarbeit bei der Maßnahme, die überall gut angekommen sei. Der Verbandsvorsitzende Xaver Lang sprach den Mitarbeitern ein großes Lob aus: „Unsere drei Leute sind wieder bei jeder Maßnahme mit Eifer dabei, danke.“.

Gut durch Blitz und Starkregen

Auch Blitzschlag und Starkregen habe es in diesem Sommer im Gebiet des Zweckverbands gegeben - man sei gut durchgekommen, hieß es. 

Auch Blitzschlag und Starkregen habe es in diesem Sommer im Gebiet des Zweckverbands gegeben - man sei gut durchgekommen, hieß es.  © colourbox.com

Auch in der Marktgemeinde hat es Starkregenereignisse gegeben und auch Blitzschläge, im Großen und Ganzen sei der Zweckverband aber „gut durchgekommen“. Verbandsrat Helmut Benzinger erkundigte sich, ob es nach den Regenfällen positive Meldungen zum Grundwasserpegel gebe.

Maßgeblich seien dafür die Winterniederschläge, entgegnete der Wassermeister. Vom Sommerniederschlag bekomme man kaum etwas mit, der Starkregen laufe im Wesentlichen einfach ab. Erkennbar sei aber dennoch, dass die Schüttung des Hallerbrunnen in dem Sommer nicht so stark zurückgegangen sei. Für die Natur sei der Regen auf jeden Fall „erholsam“ gewesen.

Erörterungstermine zum Wasserschutzgebiet

Zur Ausweisung des Wasserschutzgebietes informierte der Vorsitzende, dass – nach der längeren corona-bedingten Pause – mittlerweile am Landratsamt zwei Erörterungstermine angesetzt sind, am 29. September und am 1. Oktober. Anschließend soll mit den Ortsobmännern über die Ausgleichszahlungen diskutiert und Verträge mit den Landwirten abgeschlossen werden.

Mit der Ausweisung des Wasserschutzgebiets geht es nun, nach corona-bedingter Pause, wieder weiter. 

Mit der Ausweisung des Wasserschutzgebiets geht es nun, nach corona-bedingter Pause, wieder weiter. 

Ein weiterer Punkt, der vorangebracht werden müsse, sei die wasserrechtliche Erlaubnis, die Ende 2022 ausläuft, dann seien „wieder die großen Themen vom Tisch“.

Neue Gebühren ab 2022

Wie Lang erinnerte, lief die bisherige Globalkalkulation für die Beiträge und Gebühren Ende 2020 aus. Dem Markt fehlt es an Personal, das die Kalkulation durchführen könnte, Angebote externer Firmen wurden daher nach Marktratsbeschluss eingeholt. Bis spätestens 30. Juni 2022 soll die Kalkulation für den Zweckverband abgeschlossen sein und der Verbandsversammlung vorgestellt werden. Die neuen Gebühren werden dann rückwirkend ab dem 1. Januar 2022 gelten.

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