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Dienstag, 18.05.2021

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Abschied von Neumarkts "alter" Christuskirche

Bei Umbau des Neumarkter Gotteshauses packen auch Ehrenamtliche und Pfarrer kräftig mit an. - 04.05.2021 11:16 Uhr

Nach dem letzten Gottesdienst in der alten Christuskirche trugen der Kirchenvorstand und die Pfarrer am Sonntag die liturgischen Geräte hinüber in den Klostersaal, wo die evangelische Gemeinde in den kommenden zwei Jahren ihre Gottesdienste feiern wird.

03.05.2021 © Foto: Hauke Höpcke


Zum Abschied trugen der Kirchenvorstand und die Pfarrer die Osterkerze, den Abendmahlskelch, das Taufbecken und das Tragekreuz hinüber in den Klostersaal des evangelischen Zentrums. In den kommenden zwei Jahren finden dort die Gottesdienste statt. Bei schönem Wetter sollen diese in den Sommermonaten auf der Gemeindewiese in der Seelstraße gefeiert werden.

Schon vor dem eigentlichen Start der umfangreichen Bauarbeiten hatten die Hausmeister Gerhard Kirchberger und Willi Zakel sowie Pfarrer Andreas Grell mit vereinten Kräften das ehemalige Mesnerhaus hinter der Kirche ausgeräumt und damit der Kirchengemeinde weitere Ausgaben erspart. Sie trugen aussortierte Gegenstände über den engen, steilen Treppenaufgang hinunter auf die Straße und entsorgten sie in bereitgestellten Containern.

Vor der eigentlichen Renovierung verlegen Bauarbeiter in der Sackgasse hinter der Christuskirche Versorgungsleitungen von Kirchen- auf öffentlichen Grund.

03.05.2021 © Foto: Hauke Höpcke


Das Mobiliar aus den Jugendräumen zog schon vorher ins Evangelischen Zentrum um. Als nächstes werden die Kirchenbänke ausgebaut, wobei einige Ehrenamtliche kräftig mit anpacken, verrät Pfarrer Michael Murner.

Direkt vor dem Anbau am Chor der Christuskirche, der im Zuge der Renovierung nach hinten erweitert wird, gräbt ein Bagger die schmale Sackgasse auf. Denn hier laufen städtische Versorgungsleitungen derzeit noch über Privatgrund. Laut Murner werden sie in die Straße, also auf öffentlichen Grund, verlegt.

Die Kirche wird eingerüstet und dann das Dach abgedeckt

Die eigentlichen Arbeiten am Gotteshaus beginnen mit der Sanierung des Fundaments an der Außenseite. Schließlich wird das Gebäude eingerüstet und das Dach abgedeckt, auch um Last vom Mauerwerk zu nehmen. "Das Dach wird bis zum Winter aber wieder dicht gemacht, schon alleine wegen der Witterung", erklärt Pfarrer Murner.

Für das komplette Projekt wurden Kosten mit insgesamt 3,5 Millionen Euro veranschlagt.

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