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Freitag, 03.07.2020

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Abzug? US-Army in Hohenfels schweigt sich aus

Pressestelle verweist auf das Verteidigungsministerium in Washington - 08.06.2020 21:08 Uhr

Das Übungsgelände Hohenfels ist regelmäßig der Schauplatz internationaler Manöver, bei denen die Truppen verschiedener Länder die multinationale Zusammenarbeit trainieren.

© Horst Linke


Der von US-Präsdent Donald Trump angekündigte Abzug von 9500 GIs aus Deutschland würde sicherlich auch den Landkreis Neumarkt betreffen. Schließlich befindet sich hier mit dem Truppenübungsplatz Hohenfels (zusammen mit Grafenwöhr) eines der modernsten Ausbildungszentren der US-Streitkräfte in Europa.

Auf die Nachfrage der NN, ob und wie man sich auf eine mögliche Reduzierung der Mannschaftsstärke vorbereite, gibt es am Standort selbst allerdings keine Auskunft. Stattdessen wird auf die Kontaktseite des Verteidigungsministeriums in Washington verwiesen.


Kommentar zum Truppenabzug: Trump lenkt von seinen Problemen ab


In den vergangenen Jahren allerdings standen die Zeichen in Hohenfels eher auf Aufbau als auf Abbau. In den vergangenen Jahren wurden Millionen Dollar investiert in die Infrastruktur und in Gebäude.

 

 

Die Gewerkschaft Verdi fordert, die Perspektiven der über 500 Zivilbeschäftigten abzusichern. "Die Menschen leiden unter ständigen Drohgebärden und fühlen sich als Opfer eines Verhandlungspokers."

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Soldaten aus 15 Nationen trainieren gegenwärtig auf dem Truppenübungsplatz Hohenfels beim Manöver „Allied Spirit X“. Bei der Gefechtsübung hat die Bundeswehr das Oberkommando über die multinationalen Truppen.


hoe

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