Alois Karl ist nun Ehrenbürger von Neumarkt

17.12.2015, 18:00 Uhr
In der Festsitzung des Stadtrates wurde dem früheren Neumarkter Oberbürgermeister Alois Karl von OB Thomas Thumann und den Bürgermeistern Gertrud Heßlinger und Albert Löhner die Ehrenbürgerwürde verliehen.

In der Festsitzung des Stadtrates wurde dem früheren Neumarkter Oberbürgermeister Alois Karl von OB Thomas Thumann und den Bürgermeistern Gertrud Heßlinger und Albert Löhner die Ehrenbürgerwürde verliehen. © Foto: De Geare

Thumann würdigte in seiner Laudatio die Verdienste seines Amtsvorgängers, der vor zehn Jahren erstmals in den Deutschen Bundestag gewählt worden ist und damit den OB-Sessel räumen musste.

Allein die hohe Investitionsquote lasse schon erahnen, wie viel sich in der Stadt während der 15-jährigen Amtszeit Karls verändert hat. So ging Thumann Stichpunktartig auf einige größere Bauprojekte ein, die unter Karls Regie in Angriff genommen worden waren, stellte dabei aber zwei Dinge besonders heraus: den Bau des Museums Lothar Fischer und die Landesgartenschau.

Bei der Landesgartenschau hatte Karl die Chance ergriffen und kurzfristig Neumarkt ins Spiel gebracht, nachdem Landshut die Zusage für die Ausrichtung zurückgezogen hatte.

Schließlich war es auch noch der Bau der Pöllinger Umgehung, der vielen sofort in den Sinn kommt, wenn sie an die wegweisenden Entscheidungen in der Ära Karl denken. „Es ist ein Lebenswerk, auf das Sie stolz sein können und das Ihnen einen Platz in der Geschichte Neumarkts zuweist“, sagte Thumann zu Karl.

Er habe   die Aufgabe, die Stadt Neumarkt zu gestalten, 15 Jahre mit großer Freude und Leidenschaft erledigt, so Karl, und erinnerte in seiner Dankesrede an ein paar Meilensteine der Stadtentwicklung. Und nicht zuletzt an ein Vermächtnis, von dem die Stadt heute noch zehren könne: Die ohnehin schon niedrigen Schulden seien während seiner Amtszeit halbiert und gleichzeitig die üppigen Rücklagen, die er von Kurt Romstöck übernommen hatte, noch einmal verdoppelt worden.

 

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