Mittwoch, 23.10.2019

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Ältere Schwester gratuliert zum 100. Geburtstag

Mathilde Bößl ist die älteste Bürgerin der Gemeinde Berg und bekam am Geburtstag unerwarteten Besuch - 18.09.2019 12:00 Uhr

Mit 100 Jahren ist Mathilde Bößl (sitzend 2.v.li.) die älteste Bürgerin der Gemeinde Berg. Neben der Familie, Bürgermeister Helmut Himmler und Pfarrer Martin Fuchs gratulierten ihr auch ihre sieben Jahre ältere Schwester Gertraud.


Das "Finken-Duo" spielte auf, auch Gemeindereferent Josef Meindl erschien mit Gitarre und überraschte Mathilde Bößl mit einem Geburtstagsständchen.

Zur Runde gehörten ebenso Bürgermeister Helmut Himmler und Pfarrer Martin Fuchs; mit dabei auch Altbürgermeister Peter Braun, der zur Jubilarin im verwandtschaftlichen Verhältnis steht. Die Geehrte war eines von acht Kindern der Familie Plank aus Deinschwang. Dort besuchte sie die Volksschule und musste danach als Dienstmagd bei Landwirten ihren Lebensunterhalt verdienen. In Berg lernte sie ihren Ehemann Max Bößl – er verstarb 1992 – kennen. 1952 gaben sich beide in der Vitus-Pfarrkirche das Ja-Wort, die eheliche Verbindung wurde mit zwei Kindern gesegnet.

Diese, vier Enkelkinder und vier Urenkel entboten die liebsten Glückwünsche. Ministerpräsident Markus Söder, Finanzminister Albert Füracker, MdB Alois Karl und Landrat Willibald Gailler gratulierten in schriftlicher Form.

Hühner füttern am Morgen

Eine während der Ehrenrunde überraschend eingetroffene Gratulantin ließ das Herz der Jubilarin noch höher schlagen, die Freude noch größer werden: Gertraud Haller, geborene Plank, ihre Schwester und 107 Jahre alt, ließ sich extra von Wendelstein in die Oberpfalz fahren. Natürlich gab es viel zu erzählen, wurden Erinnerungen aufgefrischt, sind doch von der großen Geschwisterrunde nur noch die beiden am Leben.

Und es ist keineswegs so, dass das Geburtstagskind nur vom Fenster aus das "Leben draußen" verfolgt. Das Hühner füttern am Morgen, Flirts mit der Hauskatze "Mimi" und andere "Kleinigkeiten" im Haushalt macht sie noch selber. Bei "großen Sachen" aber, und darüber ist sie sehr dankbar, kann sie sich auf die tägliche Hilfe des Sohnes und einer lieben Nachbarin verlassen.

 

H. FÜGL

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