Ärmel hoch: Krankenhauspersonal lässt sich impfen

6.10.2018, 10:25 Uhr
Arm frei für die Spritze: Betriebsarzt Thomas Faltermeier (re.) und Chefarzt Notfallzentrum Dr. Harald Hennig (li.) mit mehreren Mitarbeitern des Klinikums bei der Impfaktion.

Arm frei für die Spritze: Betriebsarzt Thomas Faltermeier (re.) und Chefarzt Notfallzentrum Dr. Harald Hennig (li.) mit mehreren Mitarbeitern des Klinikums bei der Impfaktion. © F.: Schwindl

Die Grippewelle am Anfang dieses Jahres hat – nicht nur — die beiden Kliniken des Landkreises an die Grenzen ihrer Kapazitäten geführt. Nicht nur dass eine überdurchschnittlich hohe Zahl an Patienten mit Influenza zu behandeln waren, auch der vermehrte grippebedingte Ausfall von ärztlichem, pflegerischem und sonstigem unterstützendem Personal hat dazu beigetragen, dass man zwischen Februar und März mehrere Wochen von der Leitstelle abgemeldet war sowie geplante und nicht eilige Eingriffe verschoben werden mussten.

Um für die kommende Wintersaison besser gewappnet zu sein, hat der betriebsärztliche Dienst eine große Aufklärungsaktion über Sinn und Zweck der Grippeschutzimpfung durchgeführt und am 13. September mit den Impfungen selbst begonnen. Schon nach wenigen Tagen lässt sich feststellen, dass deutlich mehr Mitarbeiter die Impfung in Anspruch nehmen als in den Vorjahren.

Beim Hausarzt

Gleichzeitig ergeht der Appell an die Öffentlichkeit, sich bei ihrem Hausarzt ebenfalls gegen die Influenza impfen zu lassen. Die Ständige Impfkommission am Robert-Koch-Institut empfiehlt die Impfung Menschen mit besonderen Risiken – zum Beispiel im Alter ab 60 Jahren. Auch Schwangere, Menschen mit Vorerkrankungen, Bewohner von Pflegeheimen, Ärzte und Pflegekräfte gehören dazu. Auch das Gesundheitsamt Neumarkt hat bereits zur Grippeimpfung geraten (wir berichteten).

Keine Kommentare