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Dienstag, 15.06.2021

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B299: Aktionsbündnis kritisiert Neumarkter Stadtrat

"Der Abschnitt der B299 ist zu keiner Tages- oder Nachtzeit auch nur annähernd ausgelastet" - 16.05.2021 12:55 Uhr

Weiter heißt es: Die Bundesstraße vom Raum Stauf in Richtung Holzheim bis zur Autobahn solle eine Erweiterung „um einen dritten Fahrbahnstreifen“ erhalten. Die Planung um die Staufer Brücke gelte es angeblich zu überdenken. "Was dies am Ende bedeutet und wie die tatsächliche Planung des Staatlichen Bauamtes in Regensburg ganz konkret aussehen soll, wird nicht diskutiert."

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Traktoren mit Transparenten: Demo gegen Ausbau der B299

Die Landwirte und Grundeigner protestierten erneut gegen den geplanten dreispurigen Ausbau der B299 bei Stauf und Woffenbach. Auch Bauern aus Holzheim schlossen sich an.


Die Unterzeichner werfen den Planern vor "erheblichen Flächenverbrauch sowie die massive Beeinträchtigung der Landwirte und Anwohner am auszubauenden Streckenverlauf billigend in Kauf" zu nehmen. Der Abschnitt der B299 um Neumarkt sei zu keiner Tages- oder Nachtzeit auch nur annähernd ausgelastet. "Der Verkehrsentwicklung auf dem aktuellen zwei-spurigen Ausbau wurde gutachterlich für zukünftige Fahrzeugzahlen und dem prognostizierten Schwerlastverkehr keinerlei Kapazitätsengpass bescheinigt. Selbiger Gutachter bestätigt sogar, dass die Entlastung der Innenstadt nur mit Innenstadtmaßnahmen erreicht werden kann." Das Aktionsbündnis stellt daher die Frage: "Wie erklärt die Stadt, dass für den bereits jetzt guten und reibungslosen Warentransport im Landkreis weitere Landschaft und Natur weichen muss und mit Beton, Asphalt sowie Brückenbauten die Landschaft verschandelt werden soll?"


Stadtrat sagt Ja zum B299-Ausbau


Das Aktionsbündnis regt an, die vielen, für Innovation und starkes, aber klimaverträgliches Wachstum stehenden Unternehmen im gesamten Neumarkter Landkreis und darüber hinaus dazu zu befragen. Begleitend dazu gebe es mittlerweile mehrere, auf den letzten Prüfungen zur Ausbauplanung beruhende, weitergehende natur- und bürgerverträgliche Detaillösungen der Bürgerinitiativen zur Ertüchtigung der Bundesstraße im gesamten Streckenverlauf. Diese könnten zusätzlich zur deutlichen Entlastung der Ortsteile beitragen. Abschließend heißt es: "Nach dem Stadtratsbeschluss vom 29. April wurden weitergehende Mitwirkungsmöglichkeiten durch die Stadt verspielt und die Verantwortung, ohne Wissen über die tatsächlichen Ausbaudetails der B299, abgegeben."

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