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B299: Füracker hielt sich mit Zusagen zurück

Die Bürgerinitiative Woffenbach machte dem Minister gegenüber ihren Standpunkt deutlich - 06.10.2020 09:21 Uhr

Der BI-Vertreter Walter Laube aus Woffenbach und Daniela Gabler vom Bund Naturschutz warben vor dem Neumarkter Rathaus um Unterstützung.

25.09.2020 © Foto: Christine Anneser


Meinrad Spinner, langjähriger CSU- Stadtrat aus Woffenbach, habe darauf hingewiesen, dass die Bürger der betroffenen Stadtteile sich nicht oder zu wenig über die Sachlage informiert fühlten. Kontrovers habe man anschließend die Auswirkungen des Ausbaus auf den innerstädtischen Verkehr diskutiert.

Richard Rupp sei es ein wichtiges Anliegen gewesen, Füracker darauf hinzuweisen, dass dem vorliegenden Planungsentwurf eher veraltet wirkende Pläne zu Grunde lägen, weil sie einer ganzheitlichen, zukunftsfähigen Verkehrsplanung nicht gerecht würden. Soziale, auf Naturschutz gerichtete, umweltbezogene und landschaftspflegerische Aspekte würden bisher nicht oder zu wenig berücksichtigt.

"Angeregter Austausch"

Füracker habe nach dem "angeregten Austausch der Argumente" auf die bisherige Willensbildung insbesondere der Kommune hingewiesen, so die BI in ihrer Presseerklärung. Die BI vertrete demgegenüber die Auffassung, dass man aufgrund der aktuellen Krisensituation – es gelte die Konsequenzen aus der Covid-19-Pandemie und der Klimaveränderung zu analysieren – mit einem Ausbau warten, die dafür vorgesehenen Steuergelder sparen und erst zu einem späteren Zeitpunkt mit einem langfristigen, ganzheitlichen Verkehrskonzept reagieren sollte, welches dann auch dem tatsächlichen Verkehrsaufkommen entspreche.

Unabhängig davon sei bei aktuell Tempo 80 bereits jetzt ein durchgehender Lärmschutz notwendig, so BI-Sprecher Thomas Ikert. Häufige Westwinde und ein Neubaugebiet im Südwesten, das in die Nähe der B 299 heranrückt, erforderten dies.

Auch ein überdimensioniert wirkender Brückenbau – insgesamt würde es sechs Brücken inklusive Staufer Brücke bis Pöllinger Kreisel auf circa 3,3 Kilometern geben – sollte sofort gestoppt und die Landschaft schonender gestaltet werden. In Gesprächen mit Vertretern aus fast allen Stadtratsfraktionen sei dafür bisher Verständnis gezeigt worden. Einzig die UPW habe bisher nicht auf die Einladung der Bürgerinitiative reagiert.

nn

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