Bär freut sich auf Comeback

25.2.2015, 10:53 Uhr
Hier aufrecht gestellt: der Berlinbär in Wartestellung im Bauhof.

Hier aufrecht gestellt: der Berlinbär in Wartestellung im Bauhof. © F.: wof

’Tschuldigung, Herr Berlinbär, wovon haben Sie gerade geträumt?

B. Bär: Von mir selbst im deutschen Fußballtrikot zwischen jubelnden Fan-Konvois nach dem WM-Sieg. Diese einmalige Erfahrung ist mir im letzten Sommer durch die Pranken gegangen. Stattdessen drehe ich hier Krällchen in einem Hochregal. Naja, immerhin am Berliner Ring, das passt. Die frische Luft hier hat mir auch gut getan, ich stand ja seit Jahren mitten in den Auspuffwolken.

 

Sie kehren aber schon wieder in Ihr angestammtes Habitat zurück, wenn der Neue Markt und das Drumherum fertig sind?

Bär: Ja freilich, im Herbst soll auch mein Teilstück des Kurt-Romstöck-Rings beidseitig fertig sein, spätestens dann komme ich wieder auf den Mittelstreifen in Höhe der Unterführung. Da werden die Bauhofmitarbeiter schwer zu schleppen haben.

 

Haben Sie im Exil zugelegt?

Bär: Nee, zu futtern gibt es hier nichts. Ab und zu vielleicht ’ne Schippe Streusalz. Mein Fundament ist es, das mich so sauschwer macht.

 

Und was ziehen Sie bei Ihrem Comeback an?

Bär: Das peinliche Feenkleidchen, das ich noch immer trage, kommt zum Glück runter. Ich gehe dann schlicht im „Brunokostüm“. Ich freue mich aber schon wieder auf Verkleidungen. Vielleicht als „Neuer Bär“?

Keine Kommentare